WILDPEPPERMINT-DESIGN BLOG

natürlich. kreativ. | Grafik- & WebDesign, Illustrationen, Naturfotos


Hinterlasse einen Kommentar

Frühjahrsputz im Büro

Auch wenn der Winter angeblich noch ein spätes Gastspiel geben will, der Frühling steht in den Startlöchern. Und das heißt? Es wird endlich, hoffentlich bald, wieder grüner und bunter in der Natur. Und es ist Zeit für den Frühjahrsputz – auch in meinem Büro.

Der Startschuss ist gefallen.

start-frühjahrsputz, start mensch-ärge.dich-nicht, wildpeppermint-design.de

Meine Ordner habe ich schon in den letzten Wochen verschlankt, die Kruschel-Ideen-Zettel-Mappe komplett durchforstet und aufgeräumt sowie div. Zettelwirschaften entsorgt. Das meiste hatte sich entweder längst erledigt, nur ein paar Notizen und Ideen sind noch aktuell und fanden Platz auf einem einzigen Blatt Papier. Herrlich! Wie immer fühlt es sich gut an. So viel Luft und Übersicht – auch auf dem Schreibtisch. Am Wochende habe ich angefangen auch mein Bildarchiv endlich konsequent aufzuräumen und wirklich nur die besten Bilder (wie z.B. obiges) aufzuheben und zumindest in Kategorien einzuordnen.

In der letzten Runde Frühjahrsputz sind die Bücherregale und Zeitschriften an der Reihe. Mein „Problembereich“, denn von Büchern und Fachzeitschriften trenne ich mich immer nur sehr schwer. Vor allem die Bücher, die ich nicht mehr brauche/verwende, mag ich nicht einfach in den Papiermüll werfen. Sie bei ReBuy oder anderen Portalen anzubieten macht auch keinen Sinn. Viel Arbeit und mehr als ein Taschengeld kommt da nicht zusammen. Aber ich brauche dringend Platz – auch in den Regalen.

Also habe ich mir überlegt, ich stelle meine „überschüssigen“ Bücher und Magazine einfach hier ein. Vielleicht hat jemand Interesse und mag sie gegen Übernahme der Portokosten und evtl. einem kleinen „Ausgleich“ – ganz nach eurem Ermessen – haben.

Trennen möchte ich mich unter anderem von
(alles in Top-Zustand – die komplette Liste könnt ihr bei Interesse anfordern)modernes webdesign galileo - wildpeppermint-design.de

  • Modernes Webdesign – Gestaltungsprinzipien, Webstandards, Praxis – Galileo Design (incl. DVD)
  • Crashkurs Marketing – Strategien für Erfolg am Markt – Haufe
  • Guerilla Marketing – Ideen schlagen Budget – Cornelsen
  • Icons – Web Design: Portfolios – Taschen Verlag
  • Adobe Dreamweaver CS6 – Galileo Design
  • sowie div. Ausgaben PAGE

Wenn ihr selber kein Intersse habt, vielleicht kennt ihr jemanden, der sich über das eine oder andere Buch oder eine PAGE-Ausgabe freuen würde, dann sagt es gerne weiter.

PS: Ein schöner Nebeneffekt beim Frühjahrsputz, es gibt Platz für Neues. Ja, ich gebe es zu, mit dem einen oder anderen Stück liebäugele ich schon länger … Aber erst muss Altes weichen, bevor Neues zu mir kommen darf. Will ja nicht irgendwann als Messi enden 😉

Advertisements


Ein Kommentar

Mein Büro ist noch ein Stückchen grüner geworden

Vor ein paar Tagen kam die Stromabrechnung 2014/2015. Gespannt öffnete ich den Briefumschlag …

In den letzten Jahren gab es an dieser Stelle eher keinen Grund zur Freude, obwohl ich jedes Jahr meinen Stromverbrauch reduzieren konnte. Die Kosten stiegen. Dieses Jahr traute ich meinen Augen kaum und konnte mich sogar doppelt freuen. Denn einerseits haben meine weiteren Optimierungen (u. a. Umrüsten auf LED-Leuchtmittel) deutliche Früchte getragen und auch die Kosten gingen endlich mal nach unten.

Gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 11,5% Prozent – meine bisher deutlichste Reduzierung. Insgesamt habe ich meinen Stromverbrauch seit der Umstellung auf Öko-Strom 2009/2010 um 21,1% reduzieren können. Nicht schlecht, oder?

Natur-trifft-technik, windräder auf dem land, windkraft, naturstrom, windenergie, © wildpeppermint-design.de
Früher habe ich gedacht, ach was soll das komplette Ausschalten von Computer & Co. (kein Stand-By) groß bringen oder statt Energiesparlampen LED-Leuchtmittel einsetzen oder noch weniger zu drucken? Alles nur Peanuts. Ich habe die Herausforderung angenommen und kann sagen: Von wegen! In der Summe lohnt es sich, jede Kleinigkeit bringt etwas, ich hab’s Schwarz auf Weiß.

Deshalb, ich bin sicher auch ihr/sie habt noch Einsparmöglichkeiten in euren Büros, im Geschäft usw. Und auch ich bleibe dran, ich denke da geht noch mehr …

Übrigens, mein „grüner“ (100% Wasserkraft) Strom kommt von einem regionalen Anbieter. Sicher, manch einer mag sagen, der ist nicht wirklich 100%ig „Öko“, aber mir ist es auch wichtig, die Region zu unterstützen. Zudem ist der Anbieter kulturell, sozial und in Sachen Umwelt sehr engagiert. Und so habe ich mich für diesen Anbieter entschieden, den ich auf Wunsch gerne nenne.

Lesetipp: Was ich alles für mein „Grünes Büro“ tue und hier im Blog gibt es Tipps fürs „grüne Büro“.

PS: Auch dieses Jahr habe ich wieder am Wettbewerb „Büro & Umwelt“ teilgenommen. Bis zum 30. Mai könnt ihr/sie auch noch mitmachen.


Hinterlasse einen Kommentar

Frühlingsgrün

Geht es ihnen auch so, endlich Frühling und schon hat er sich wieder verkrochen. Frisches Frühlingsgrün und erste bunte Farbtupfer lassen fast überall noch auf sich warten. Also, habe ich mein Bildarchiv durchforstet und ein paar Bilder zusammengestellt, als kleiner Augenschmaus oder die auch ihr Büro ergrünen lassen könnten … Das hebt die Stimmung und tröstet ein wenig über das Warten auf den Frühling hinweg … Dazu vielleicht noch eine neue Grünpflanze, die zudem das Raumklima verbessern hilft. Wie wär’s damit? 🙂

Frühlingsgrün, grüne Naturfotos, nautr im frühling, wildblumen, grasgrün, apfelgrün, grün früs büro, grün in der werbung

Und natürlich auch für saisonale Werbung ist ein knackiges Frühlingsgrün jetzt genau richtig.

Frühlingsgrün. Frisches Apfelgrün. Satt Grün. Saftig Grün. Grasgrün. Knackgrün fürs Corporate Design. Eine vom Frühling inspirierte Farbpalette, Farbinspiration für ihre Frühlings-Werbung. Oder für die (neue) Büroeinrichtung. Denn Grün belebt, macht einfach gute Laune und es arbeitet sich in einem frischen Ambiente gleich viel besser, stimmt’s?

Frühlingsgrün, Farbpalette Grasgrün, grüntöne, farbinspiration

Wie auch immer, lassen sie sich inspirieren und vielleicht gefällt ihnen eines der Bilder, dann schauen sie gerne in meinem Shop vorbei, dort gibt es Kunstdrucke, Poster und Grußkarten aus meiner Werkstatt.

PS: Und natürlich sind die Bilder auch als lizenzfreie Bilder für Werbung und Readktion erhältlich. Bei Interesse einfach danach fragen.


4 Kommentare

Sinkender Einsatz von Recyclingpapier – auch im Büro

Kürzlich las ich, dass der Einsatz von Recyclingpapieren im Büro leider wieder rückläufig ist. Lt. einem Beitrag im DUH-Magazin sind nur noch 13 Prozent der Büropapiere aus Altpapier hergestellt. Durch die Nutzung der digitalen Medien wird wohl insgesammt etwas Papier eingespart. Immerhin. Aber leider sind die meisten Menschen Gewohnheitstiere und drucken noch immer alles Mögliche aus, obwohl es gar nicht nötig wäre. Schade, dass es zudem auch noch fast nur Frischfaserpapiere sind, die zum Einsatz kommen …

Wie es mit Printwerbung und Recyclingpapieren ausschaut weiß ich leider nicht. Kann aber aus eigenger Erfahrung sagen, dass sich immer mehr Kunden dafür entscheiden. Meist, weil es praktisch keinen Unterschied mehr zu „normalen“ Papieren gibt. Die Preisunterschiede oft nur gering sind und sie gerne einen Beitrag zum Umweltschutz leisten möchten – Stichwort: Ressourcen schonen. Und, ab und zu ist es sogar ausdrücklich erwünscht, dass es „echtes“ Recyclingpapier ist, dem man durch den grauen Ton noch ansieht, dass es eben Recyclingmaterial ist. – Hatte erst kürzlich eine Anfrage dazu. Schließlich lässt sich so das gewünschte „grüne“ Image zusätzlich transportieren.

Ich frage mich daher, warum  der Anteil an Recyclingpapieren im Büroeinsatz wieder rückläufig ist? Die Papierauswahl (auch hochweiße Papiere) ist groß und lässt eigentlich keine Wünsche offen. Sind es evtl. die Preise? Denn ich habe festgestellt, dass zumindest bei den Büropapieren die Preise etwas angezogen haben. Ist das Ausgangsmaterial womöglich knapp und treibt die Preise hoch? Andererseits, hält man sich zurück mit den Ausdrucken, druckt nur, wenn es unbedingt sein muss, dürften auch Preiserhöungen kaum ins Gewicht fallen.

Recycling im Büro, umweltfreundliches büro, grünes büro, recycling-papier

Wie auch immer: Ich verwende ausschließlich Recylingpapier im Büro und auch meine Visitenkarten und das Briefpapier sind natürlich auf recyceltem Papier gedruckt. Zudem recycle ich sogar quasi doppelt. Ist ein Ausdruck „alt“ verwende ich die Rückseite für Notizen, Skizzen usw. und erst dann landet das Papier irgendwann in der „grünen Tonne“. Gerade heute bekam ich wieder Nachschub von div. recyceltem Büromaterial. Nicht nur Papier sondern auch Briefumschläge aus dem Direktrecycling und Klebeand, ebenfalls aus Recyclingmaterial sowie ein paar andere Kleinigkeiten (alle zumindest mit hohem Recyclinganteil).

Da sich nicht alle Kunden vom Vorteil von Recyclingpapieren überzeugen lassen, spende ich seit April 2013 grundsätzlich für jeden Design-/Druckauftrag einen Baum (über I plant a Tree) – unabhänig, welches Papier zum Einsatz kam und bespreche mit den Kunden, wie viel Flyer & Co. sie wirklich benötigen, damit möglichst kein Blatt Papier zu viel bedruckt wird und anschließend ungesehen in der Tonne landet.

Und, wie schaut es bei euch aus? Wie hoch ist euer Anteil an Recyclingpapier?

PS: Nicht zu vergessen, auch Hygienepapiere gibt es in Recyclingqualität und die sind nicht schlechter als ihre weißen „Verwandten“. Da bin ich konsequent.

PPS: Zum Thema noch ein Link-Tipp (der eine oder andere kennt die Seite vielleicht noch nicht): www.papiernetz.de Und auch hier im Blog gibt es in der Rubrik„Grünes Büro“ weitere Tipps und Infos.


2 Kommentare

Büro entrümpeln: Tut gut und sorgt für viel Überblick

CDs-alt-RecyclingDer Klassiker schlechthin im Frühling, nicht nur der obligatorische Frühjahrsputz, sondern auch das Entrümpeln – auch im Büro.

Viel zu oft und lange bleiben längst nicht mehr brauchbare CDs in den Regalen oder Schubladen liegen, alte Handys, die nicht mehr repariert werden können oder für die eine Reparatur zu kostspielig wäre, alte Kabel und sonstige defekte Elektronikteile. Zeitschriften, Notizzettel, Stifte die schon lange eingetrocknet sind. Und doch liegen sie noch immer im Büro. Warum eigentlich? Warum entsorgen wir nicht gleich altes, ausgedientes, nicht mehr nutzbares, defektes Zeugs?

Vielleich der Sammler aus Urzeiten in uns?! Wie auch immer, ich war an Ostern zwar fast komplett offline, habe aber dennoch etwas gearbeitet. Meine Website ist endlich fast fertig (nur die Referenzen fehlen noch) und ich habe weiter im Büro aufgeräumt.

cd-recycling, alte elektronik recycling, büro entrümpelnDabei kamen u. a. über 30 CDs zutage, die nicht mehr verwendbar sind, ich nicht mehr brauche und nun im Recycling gelandet sind. Weiterhin habe ich eine alte, kaputte Tastatur endlich entsorgt, die defekte Schreibtischlampe, ein Ladekabel von einem Uralt-Handy, das schon lange recycelt ist, Ordner geleert und noch einiges mehr.

Wunderbar befreiend! Schön auch das Büro mal so richtig zu entrümpeln, zu viel nutzloser Besitz und zu wenig Überblick. Noch ein, zwei Wochenenden und ich habe wieder richtig Luft, den Blick und die Gedanken frei. Kann ich wirklich jedem empfehlen.

Jedoch, nicht immer ist alles defekt, wird aber nicht mehr benötigt. Dann verschenkt es, gebt es ins Recycling oder verkauft es und spendet den Erlös einer sozialen Einrichtung oder für ein Umweltprojekt. Ausrangierte Kleidung landet zum Beispiel bei PACKMEE. Tolle Sache finde ich, schaut mal rein und informiert euch.

Weniger ist MehrÜberlegt einfach mal, was braucht ihr wirklich – auch und gerade im Büro. Ganz im Sinne von „Simplify your Life“. Oder, wie postete ich erst kürzlich bei Facebook: WENIGER ist MEHR!

Zum Schluss noch ein paar (Link)Tipps: Sammelstellen für CD-Recycling gibt es z.B. hier: blueboxx.info. Elektronik kann man bei den regionalen Recyclinghöfen abgeben (in manchen Orten auch bei Behindertenwerkstätten, die sogar vieles wieder reparieren). Handys kann man z.B. beim DUH zum Recycling geben.

In diesem Sinne, Gut-Entrümpeln und eine erfolgreiche, aufgeräumte Woche mit viel Über- und Weitblick!


4 Kommentare

Weniger ist mehr!

Bettina Schöbitz und Petra Schuseil haben gemeinsam zur Blogparade „Weniger ist mehr“ aufgerufen, an der ich mich gerne beteilige, zumal Nachhaltigkeit, Ressourcenschonendes Arbeiten, weniger „verbrauchen“ und Nachhaltiges Design – auch hierbei ist weniger meist mehr – genau mein Thema ist.

weniger, sparsam, umwelt schonen

„Weniger ist mehr“ auf das Berufsleben, meinen Job bezogen, bedeutet für mich zu erst einmal, mit allen Materialien, Ge- und Verbrauchsgütern im Büroalltag so schonend wie möglich umzugehen. So drucke ich zum Beispiel nur, wenn es unbedingt sein muss. Wenn ein Kunde eine gedruckte Rechnung wünscht oder wie kürzlich erst, ich einen Dummy basteln muss, als Vorlage für die Stanzung einer Weihnachtskarte.

Apropos Drucken: Es gibt ein PDF-Format das das Ausdrucken unterbindet und eine Schrift, die Ecofont, der Verdana ähnlich, die besonders wenig Tinte/Toner für den Ausdruck benötigt, Software, die den Bürodrucker stufenweise besonders sparsam drucken lässt. Mehr dazu unter „Grünes Büro“. 

Was mir auch sehr am Herz liegt, dass ich, wenn ich dann doch mal etwas ausdrucke(n) muss, ich zudem ausschließlich Recyclingpapier verwende. So muss für meine Ausdrucke kein einziger Baum gefällt werden!

Als kleiner persönlicher Bonus in Sachen umweltfreundliches und damit ressourcenschonendes Büro habe ich auch dieses Jahr wieder an der Aktion „Büro und Umwelt“ teilgenommen und erhielt eine Anerkennung für mein Engagement.

Aber das ist längst nicht alles. Stromsparende Geräte, kein Stand-by, Solar-Taschenrechner, 100% Öko-Strom und einiges mehr … Es gibt vieles im täglichen Büroleben, was man tun kann, wo weniger mehr und damit besser ist.

„Weniger ist mehr“ gilt aber auch – und ganz besonders – für das Gestalten und Produzieren der Werbematerialien meiner Kunden. Wenn es sich mit den Wünschen und Vorstellungen der Kunden vereinbaren lässt, achte ich auf eine sparsame Verwendung von Farbe auf Flyern, Broschüren & Co., die passende Druckauflage, die Wahl von umweltfreundlichen Papieren und Drucken, die Wahl des passenden Werbemediums usw.

Und „Weniger ist mehr“ ganz allgemein – und auch im Büroleben heißt für mich: Möglichst hochwertige, langlebige Produkte kaufen, die reparierbar sind, Produkte die aus dem Re- oder Upcycling kommen, zu einem möglichst hohen Anteil regional hergestellt wurden.

Bei der Ernährung achte ich ganz besonders auf gute, frische (möglichst unverpackte) Produkte aus der Region. Schon immer esse ich nur sehr wenig Fleisch und Fleischprodukte, wenn dann möglichst Bio und regional. Obst, Gemüse und vor allem Kräuter aus eigenem Anbau.

Ich denke, ich kann von mir sagen, dass ich recht umweltbewusst lebe, darauf achte, einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen. So nutze ich noch immer mein altes Mobil-Telefon (kein SmartPhone), fahre nur sehr wenig mit dem Auto, ganz darauf verzichten ist auf dem Land nicht wirklich realisierbar, ich habe bestimmt schon seit 10 Jahren keine Flugreise mehr gemacht.

Da mal wieder die Zeit drängt, mache ich an dieser Stelle Schluss. Zu schreiben hätte ich noch einiges, neue Tipps fürs grüne Büro usw. Wer mag stöbert einfach mal ein bisschen hier im Blog, zum Beispiel auch unter „Nachhaltiges Grafikdesign“.

Und, sicher gibt es noch mehr, was ich tun kann. Denn optimieren kann man immer. Eines meiner Ziele für 2014 ist es, noch mehr Strom einzusparen. Bisher habe ich es geschafft, jedes Jahr einige Kilowattstunden zu reduzieren.


2 Kommentare

Mein Grünes Büro: Die tägliche Kanne Grün- oder Kräutertee

Ja, auch mein „Büro“-Getränk ist grün bzw. bio und meist auch fair.

Vom Frühling bis in den späten Herbst genieße ich meine tägliche Kanne Tee meist mit Kräutern aus meinem Terrassen-Garten. Dort wachsen leckere Teekräuter wie Pfefferminze, Ananasminze, Vervain, Ananassalbei, Salbei, Thymian, Blattkoriander, Zitronenmelisse (meine Stevia hat es leider nicht über den Winter geschafft) und noch einige weitere z. T. wilde Kräuter wie  Sauerampfer, Gundermann , Beinwell & Co.

Meist mische ich die Teekräuter ganz nach Lust und Laune oder auch je nach Wetter. Ist es sehr heiß wie im Juli, stehen die „Zitronigen“ bei mir hoch im Kurs aber auch Salbei, weil er das Schwitzen etwas reduziert.

Natürlich sind meine Kräuter alle bio und auch fair, wenn man so will. Es gibt keine Transportwege 😉 und somit auch keinen Energieverbrauch, keine Schadstoffe usw.

Da ich die Abwechslung liebe und per Zufall eine schön gestaltete Tee-Verpackung bei einem meiner letzten Einkäufe entdeckte und „bio“ darauf prangte, konnte ich nicht widerstehen. Die meisten Sorten waren allerdings nicht so ganz nach meinem Geschmack, bzw. eher Sorten, die ich im Winter trinke, also versuchte ich mein Glück mit „Ingwer-Zitrone“. Würzig und frisch, genau mein Ding.

Tee Ingwer-Zitrone
Da es Sonntag ziemlich kühl war und nachts geregnet hatte und die Kräuter so immer etwas verwässert sind, probierte ich den neuen Tee. Er ist lecker, allerdings hätte man meiner Meinung nach das Süßholz weglassen oder zumindest reduzieren können, es ist etwas zu dominant.

Der Tee von Stick/Lembke ist Bio, naturbelassen, hat keine zusätzlichen Aromen und die Außenverpackung ist FSC-zertifiziert.

Wie sie sehen, zu meinem Grünen Büro, dem nachhaltigen Arbeiten, gehört auch das Trinken von „Bio-Getränken“ , vor allem Tee, weil er viel mehr Abwechslung bietet als Kaffee und mir auch besser schmeckt.

Übrigens: Außer Tee trinke ich vor allem Wasser – jedoch kein Flaschen-Mineralwasser. Weder Mehrweg und schon gar nicht Einweg. Unser Leitungswasser ist von guter Qualität und ich spare so viel Energieaufwand für die Herstellung, Abfüllung und den Transport, dazu Ressourcen und auch Geld.

Tipp! Wer es gerne sprudelig mag, der kauft sich einen „Aufsprudler“. Auch aromatisieren geht ganz einfach mit ein wenig Saft, ein paar Zitronenscheiben, Kräuter, mischen mit Tee. So wird es garantiert nie langweilig und man tut ganz nebenbei etwas für die Umwelt und hat wieder ein Stückchen mehr „grün“ im Büro.

Ja, Tee aus eigenem Anbau und Leitungswasser, mal wieder ein gutes Beispiel dafür, dass nachhaltige Produkte nicht teuer/teurer sein müssen, oft sogar günstiger sind. Noch ein Stück weiter gedacht, auch das Mittagessen im Büro kann, wenn man saisonal, regional und wenn möglich bio einkauft, dazu beitragen, umweltfreundlicher zu arbeiten und es ist zudem in der Regel auch gesünder.

Und noch ein Tipp! Sofern die Geschäftsführung einverstanden ist, lassen sich auch im Büro ein paar Pflanzen für Tee & Co. anbauen. Dafür reicht schon eine etwas breitere Fensterbank