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Wofür steht Ihr, Eure Marke?

In meinem letzten Blog-Beitrag schrieb ich über >> „Wofür WILDPEPPERMINT-DESIGN steht“. Und heute möchte ich von euch wissen, wofür ihr steht? Was ist euer Motto? Eure Markenbotschaft? Wofür steht ihr, was ist eure Unternehmensphilosophie? Und wie kommuniziert ihr sie? Habt ihr einen Slogan?

Nein? Ihr habt keine klare Markenbotschaft? Oder möchtet ihr euch klarer mit einem Slogan präsentieren? Dann habe ich ein paar Anregungen für euch:

Wofür-steht-ihre-Marke

– Was waren eure ursprünglichen Ziele, Beweggründe für euer Business, euer Unternehmen? Sind sie noch präsent und/oder aktuell? Oder hat sich etwas geändert? Schreibt es auf.

– Wer sind eure Kunden, eure Zielgruppe? Wie sind sie „gestrickt“ und was erwarten sie von euch, eurem Angebot? Schreibt es auf. Es können einfach nur Stichworte sein oder auch ganze Sätze. Was passt am besten? Bringt es auf den Punkt. Dann geht ihr zum nächsten Schritt: Euren Slogan.

– Ein Slogan sollte einfach und klar sein. Genau „Das“ haben, mit dem ihr euch und eure Kunden sich identifizieren können. Werte, die beide Seiten schätzen. – So „sagt “ Apple zum Beispiel: “Think different”. Apple steht bekanntermaßen für Innovation und Erfindergeist, entwickelt immer wieder neue Ideen, denkt „anders“. Das passt und genau das erwartet die Zielgruppe auch.

Und, verratet ihr mir wofür ihr steht? Was ist es, das euch einzigartig macht?


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Mit haptischen Signalen mehr Werbewirkung erzielen

Befühlt ihr auch so gerne schönes, griffiges Papier, Gegenstände mit Struktur? Wollt ihr erhabende Elemente auch immer sofort erfühlen? Bleibt eine „spannende“ Oberfläche nicht besonders gut in eurem Gedächtnis? Wenn etwas meinen Tastsinn anspricht, kann ich kaum widerstehen, ich muss fühlen. Wie zum Beispiel bei diesem wunderschön gestalteten Buch, das ich mir kürzlich kaufte. Natürlich nicht nur deshalb, auch des Inhalts wegen 😉

Haptik---Der-Garten-über-dem-Meer-2Es ist einfach wunderbar die feine Leinenstruktur zu erfühlen, die glatten, noch frischen Buchseiten zu berühren, zu riechen, die Farben, die hochwertige Aufmachung, die Gestaltung insgesamt. Ich finde perfekt gelungen und rundum stimmig.

Leider wird der Tastsinn, das Fühlen, das Erfahren und Erfassen von Oberflächen, die Haptik viel zu oft verkannt oder sogar falsch eingesetzt, besonders in der Werbung. Obwohl wir wissen, dass wir Menschen multisensorische Wesen sind, eigentlich kaum verständlich.

Denn je mehr unserer Sinne z.B. bei einem Lernprozess beteiligt sind, umso höher ist die Gehirnaktivität. Informationen, die wir mit allen Sinnen erfassen, merken wir uns besser und behalten sie sogar länger.

So wird auch klar, warum nur am Bildschirm betrachtete, gelesene Informationen bei weitem nicht so gut in Erinnerung bleiben wie das gedruckte Wort/Bild. Kommen dann noch haptische Erfahrungen/Effekte hinzu, erhöht sich so auch die Werbewirkung von Printprodukten.

>> Vorsicht: Reine Effekthascherei wird schnell durchschaut. <<

Nur auf Effekte zu setzen, ist jedoch zu kurz gedacht, das wird schnell durchschaut, die Wirkung, die man erzielen wollte, kann verpuffen. Oder noch schlimmer: Die Wirkung verkehrt sich sogar ins Gegenteil. Reine Geldverschwendung und dazu noch unnötiger Müll.

Ein Beispiel: Kurz vor Weihnachten fischte ich einen silberfarbenen Folienumschlag aus meinem Briefkasten. Mein erster Gedanke: Schon wieder so ein furchtbarer „Plastik-Silberglanz-Glücksspiel-Werbebrief“ und war schon drum und dran ihn in den Müll zu werfen. Doch die handgeschriebene Adresse (in Kombination mit maschinellem Freimachungsvermerk) ließ mich genauer hinschauen. Es war Business-Weihnachtspost.

>> Silberfolie wirkt nicht per se hochwertig. <<

Ich öffnete den Umschlag und zog eine weiße Klappkarte (ca. 23 x 23 cm) mit ein paar wenigen, kaum erkennbaren silberfarbenen, foliengeprägten Sternkonturen und einem Weihnachtsbaum, heraus. So gar nicht mein Fall. Aber das ist natürlich auch Geschmackssache. Was ich damit sagen will, hier hat einfach nichts gepasst. Vor allem: Mit silberfarbenen Palstikfolienumschlägen lässt sich kaum Hochwertigkeit vermitteln. Denn das war es, wie ich erfuhr, was vermittelt werden sollte: Hochwertigkeit, Wertigkeit … Schade, Ziel verfehlt.haptische-signale

Zu „edel, hochwertig“ wäre mir spontan ein hochwertiges, vielleicht  handgeschöpftes, Papier mit hoher Grammatur für Umschlag und Karte eingefallen. Ein Papier mit feiner Struktur, mit Fasereinschlüssen oder mit einer feinen, samtigen Oberfläche. Auch hätte ich mir eine Karte mit  Ausstanzung, einer erhabenen Prägung gut vorstellen können. Evtl. noch ein einzelnes weihnachtliches Element mit Goldfarbe, wenn es denn sein muss …

Wie dieses Beispiel zeigt, haptische Signale sollten wohldurchdacht sein und zielgerichtet eingesetzt werden. Dann können sie einen positiven Effekt haben, eine (Werbe-)Aussage unterstützen. Denn, was wir fühlen können, hat unsere volle Aufmerksamkeit, eine Berieselung ist nicht möglich. Und, auf diese Weise können sogar Responsive-Quoten deutlich erhöht werden.

Es gibt viele Möglichkeiten mit haptischen Signalen einen Mehrwert in der Werbung zu erzielen …

>> Link-Tipps: koenig-konzept.com und sylvialerch.de
>> Lesetipp: „Touch – Der Haptik-Effekt im multisensorischen Marketing“

 


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Audi will sich stärker naturnah und nachhaltiger präsentieren

Eigentlich sind Autos ja nicht so ganz mein Thema 😉 aber ein Beitrag in einer Tageszeitung hat mich neugierig gemacht.

Audi wirbt ja mit dem Slogan „Vorsprung durch Technik“, was immer schwieriger wird … Denn viele Techniken/Technologien finden sich mehr oder weniger in allen Marken/Modellen wieder. – Auch Elektroautos sind stärker im Kommen, führen jedoch noch immer ein Schattendasein. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Nun will sich Audi mit einem recht ausgefallenen Detail von seinen Mitbewerbern abheben, will sich mit Naturnähe und mehr Nachhaltigkeit positionieren. Zumindest beim A8 soll eine Lederausstattung möglich sein, die besonders natürlich gegerbt ist. Der Gerbstoff soll aus mitteleuropäischen Blättern und Kräutern gewonnen werden, statt der üblichen Chemie-Mixtur.

Auch wenn die Beweggründe für diesen Schritt in erster Linie wohl das Image waren, immerhin mit schönem Nebeneffekt: eine umweltfreundlichere Herstellung eines Bestandteils des Fahrzeugmodells. Wie die Käufer der Oberklasse-Limousine dieses Angebot annehmen werden, bleibt abzuwarten, zumal es nur ein kleines Detail ist. Aber wer weiß, wenn der Käufer die Wahl hat, nimmt er vielleicht doch lieber die etwas umweltfreundlichere Lederausstattung. Bleibt zu hoffen, dass Autos insgesamt umweltfreundlicher werden, denn da gibt es noch viel zu tun.

Was haltet ihr davon? Eine gute Verknüpfung von mehr Nachhaltigkeit und Imagepflege?


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Kunden gewinnen: Rabatte sind nicht alles

Im Gegenteil, Rabatte können sogar zu geschäftlichem Misserfolg führen. Wohin Rabattschlachten führen können, zeigte unlängst erst das Beispiel PRAKTIKER. Unabhängig vom finanziellen Aspekt, wie soll ein Unternehmen denn auch bestehen, wenn es sich nur noch über Rabatte definiert? Kein Profil, kein USP, nichts …

Der Handel hat zu kämpfen. Ja, das kann ich mir vorstellen. Rabatte wohin man sieht. Noch vor ein paar Jahren gab es nur den Winter- und Sommerschlussverkauf. Heute läuft immer irgendein  „SALE“ … Mitternachts-Sale, Pre-Summer-Sale, Beach-Sale und andere Wortkreationen sollen Kunden locken.

Die Folge: Der Kunde gewöhnt sich daran und fragt sich natürlich, wieso soll ich noch zu regulären Preisen kaufen, wenn ich es in Kürze zum halben Preis oder noch günstiger bekommen kann?

Dazu werden immer höhere Rabatte eingeräumt, teilweise bis 70 Prozent, da frage ich mich, wohin soll das führen? Bekommen wir irgendwann die beworbenen Produkte, vor allem Mode, demnächst geschenkt? Darüber würden sich bestimmt viele Menschen freuen …

Aber jetzt mal im Ernst: Die Geister haben die Händler selber gerufen und jetzt kämpfen sie, müssen neue Wege finden, raus aus dem Strudel der Rabatte.

Wie bereits eingangs erwähnt, nur über den Preis, über Rabatte gewinnt man dauerhaft keine Kunden, denn es gibt unendlich viele vergleichbare Anbieter. Und immer einen, der noch günstiger ist. Also was kann man tun?

Das „Zauberwort“ heißt: Mehrwert. Um Kunden zu gewinnen und zu binden (darum geht es ja letztlich in erster Linie) braucht es frische Ideen. Nicht nur die Produkte, das Angebot bewerben, sondern ein Einkaufserlebnis bieten. Für Online-Shops der Modebranche sind Stylingtipps eine schöne Möglichkeit für Mehrwert. Wobei das ja nicht mehr neu ist …Auch mal wieder auf die Marketing-Tugenden besinnen, wie das „Anders als Andere“ .

Deshalb, wenn Rabatte, dann in Maßen und wohl dosiert (das gilt natürlich für alle Branchen) und sich mal (wieder) über Kundenwünsche Gedanken machen. Sich Fragen stellen wie: Was ist das Besondere an meinem Angebot? Wie kann ich für den Kunden den Einkauf zu einem (kleinen) Erlebnis werden lassen? Auch das Thema Nachhaltigkeit (aber bitte nur, wenn es ehrlich und authentisch ist und entsprechend kommuniziert) ist eine Möglichkeit sich zu positionieren. Parallel dazu kann man die Rabatthöhen sukzessive, in kleinen Schritten, wieder runter fahren.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Wer den ersten Schritt wagt und den Rabattschlachten Lebe wohl sagt …


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Besser mit einem Werbeplan ins neue Jahr starten

Was bei großen Unternehmen Standard ist, wird bei kleinen und mittleren Unternehmen oft vernachlässigt:
Der Werbeplan.

Immer wieder erlebe ich es. Da werden aus dem Bauch heraus Anzeigen geschaltet, weil sie gerade von dem freundlichen Mitarbeiter der Zeitschrift oder Zeitung mit einem unwiderstehlichen Angebot „bombardiert“ worden sind. Oder kurz vor der Messe wird mit Erschrecken festgestellt: „Wir brauchen ja unbedingt noch neue Flyer“ …

Und dann muss innerhalb kürzester Zeit mal schnell was „gebastelt“ werden.  Sicher machbar ist das schon, aber häufig wird hinterher festgestellt, dass etwas wichtiges vergessen wurde darzustellen, die Anzeige, die so günstig war und super angepriesen wurde, nichts brachte.

Deshalb mein Appell zum Jahresende: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt sich Gedanken über die Werbung im neuen Jahr zu machen. Als erstes: Das Budget festlegen. Als groben Richtwert kann man etwa 5-10 Prozent des aktuellen Jahresumsatzes ansetzen. Das kann natürlich auch mehr sein, wenn man z. B. ein neues Produkt oder Angebot lancieren will mit allem was dazu gehört. Von der Printwerbung, Online-Werbung,  über Ausstellungen & Veranstaltungen, neue Website usw.

Bevor man sich an den eigentlichen Werbeplan setzt, sollten natürlich auch Aspekte einfließen wie …

–          Was lief im abgelaufenen Jahr gut, was weniger?
–          Wo ist (mehr) Potenzial? Was sollte mehr oder anders beworben werden?
–          Kundenwünsche?
–          Welche Ziele möchten Sie erreichen?
–          Mit welchem Medium erreichen Sie Ihre Zielgruppe am besten?

Nun muss der Werbeplan kein Kunstwerk biblischen Ausmaßes werden. Es reicht im Grunde schon, sich eine Excel-Tabelle anzulegen mit einer Zeitleiste, den geplanten Maßnahmen und Terminen für die Fertigstellung, Kosten.

Je nach Umfang der Maßnahmen und der beteiligten Partner und Mitarbeiter kann man die Tabelle auch noch mit einer Spalte „Wer erledigt was, wann“ ergänzen. Und, besser nicht das ganze Budget verplanen, denn manchmal kommt ja doch eine gute, genau passende Gelegenheit für eine Werbungaktion. Wäre ja schade, wenn dann die finanziellen Mittel nicht ausreichen.

Ich werde wieder zwischen den Jahren meinen Werbeplan aufstellen, der dieses Mal etwas umfangreicher ausfallen wird, da es einige Neuerungen geben wird und steht auch noch mein 10-jähriges Jubiläum an …

Sie dürfen gespannt sein.


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Wie das Bio-Siegel ad absurdum geführt wird

Dass Bio nicht gleich Bio ist, ist eigentlich bekannt. Allein am Preis der relativ billigen Supermarkt-Bio-Produkte kann man sich schon denken, dass dies nur „Minimal-Bio“ sein kann. Das EU-Bio-Siegel steht eben leider nur für sehr geringe Standards wie z.B. kein Einsatz von Pestiziden. Dennoch hat mich der ARD-Beitrag gestern schockiert.

(c) Fotos „Bio“ Heidrun Lutz | http://www.4plus-marketingservice.de

Dass es so schlimm in den Bio-Ställen aussieht, zumindest bei den Betrieben, die Billig-Bio für die Discounter & Supermärkte produ-
zieren und dass gute deutsche Bio-Kartoffeln verfüttert werden müssen, weil angeblich der Verbraucher spätestens im April auch Früh-
kartoffeln (aus Ägypten, die in der Wüste angebaut werden und mit fossilem Wasser zum wachsen gebracht werden) in Bio-Qualität haben will und deutsche Bio-Lagerkartoffeln nicht mehr er-
wünscht sind, da fällt mir nichts mehr ein …

Was ist das denn für eine Botschaft an den Verbraucher?

Wenn Bio-Produkte im Supermarkt kaum besser sind als konventionelle? Der Durchschnittsverbraucher fragt sich dann zu Recht, warum soll ich mehr ausgeben für Bio? Warum überhaupt Bio kaufen?

Wer braucht da noch Bio-Siegel? 

Dem Siegel-Dschungel sollte Einhalt geboten werden. Welcher Verbraucher kennt schon die Unterschiede? Wenn Bio-Siegel, dann Mindeststandards wie bei Demeter & Co. Dann kann auch der Verbraucher sicher sein, dass er „echte“ Bio-Produkte, auch im Sinne von Nachhaltigkeit, erhält. Dass Tiere artgerecht gehalten und gefüttert werden, Ressourcenschonend angebaut wird und die Wege kurz zum Verbraucher sind.

Es kann sich jeder glücklich schätzen, der möglichst viel selber an Gemüse und Obst anbauen kann oder vom (Bio-)Direktvermarkter in der Nähe kaufen kann, der Transparenz großschreibt und man Anbau und Haltung begutachten kann.

Genau hinschauen ist die Devise.

Hier noch der Link zum ARD-Beitrag „Wie billig kann Bio sein?“

PS: Noch ein Link-Tipp, hier können Sie sich informieren, was wirklich Bio ist: www.absolut-bio.de


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Direktwerbung: Newsletter am beliebtesten

Fast erwartungsgemäß möchte ich sagen, teilen sich Newsletter und das gedruckte Kundenmagazin die ersten Plätze im B-to-B-Bereich. Offenbar werden für schnelle Infos Newsletter klar bevorzugt, für umfangreichere Informationen das gedruckte Kundenmagazin/-Zeitung. Es zeigt sich also einmal mehr, dass Print und Online gleichberechtigte und erwünschte Werbeformen sind, die sich gut ergänzen.

Klassische Mailings sind eher unbeliebt. Und, ich denke dieses Ergebnis lässt sich, wenn auch nicht repräsentativ, auch auf den B-to-C-Bereich übertragen. Da wir unsere Vorlieben als Privat- oder Business-Mensch wohl kaum wirklich trennen (können).

Die Umfrage wurde hier im Blog und bei XING durchgeführt. Insgesamt haben 52 Personen aus unterschiedlichen Branchen teilgenommen.