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Ein Kommentar

Stay with me: Kampagne gegen die Wegwerfgesellschaft

Vor einer Weile rief mich Henriette Reinhardt an und fragte ob ich Interesse hätte ihr Projekt „Stay With Me“ zu unterstützen. Es sollte ein Logo für die Kampagne kreiert werden. Die Idee dahinter hat mich sofort überzeugt und so hatte ich mein diesjähriges Pro-Bono-Projekt kurz darauf in Arbeit.

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Jetzt habe ich Henriette und ihre Mitstreiterin Caroline um einen Gastbeitrag zu ihrem Projekt gebeten und sage an dieser Stelle noch mal danke für die tolle Zusammenarbeit, hat mir viel Spaß gemacht, alles Gute und viel Erfolg für „Stay with me“. Ich werde die Entwicklung natürlich weiterverfolgen und finde es wirklich klasse, dass zwei junge Frauen, sich so für die Umwelt engagieren! – Es würde mich freuen, wenn sich mehr junge Menschen so für eine bessere, lebenswerte(re) Zukunft einsetzten, sich von den beiden zu eigenen Projekten inspirieren lassen. Denn jeder kann etwas tun, jeder kleine Schritt zählt und nützt letzlich uns allen!

Nun aber lasse ich Henriette und Caroline zu Wort kommen: „Stay With Me ist ein von ThinkBig gefördertes Projekt welches gegen die Wegwerfgesellschaft ankämpft.

Wir empfinden viel Empathie für alles Leben auf der Erde und haben verstanden, dass eine Existenz im Einklang mit der Natur, der einzige Schlüssel zum wahren Glück eines jeden ist. Leider haben viele nicht die Möglichkeit diesen Einklang zu verstehen, da sie nie die nötige Inspiration und Aufklärung erhielten. Deshalb möchten wir ihnen diese ermöglichen und eine neue Sichtweise öffnen, diese möchten wir simpel aufbereiten, damit jeder sie versteht. Die Kombination aus Aufklärung, Empathie und Alternativen erschließt sich für uns als einziges Mittel um die Gesellschaft auf den richtigen Weg zu leiten. Es muss gezeigt werden, dass ein bewusstes Konsumverhalten nicht nur bezogen auf die Umwelt und Ozeane wichtig ist, sondern dass es für uns als Individuen wichtig ist, da wir mit der Umwelt verbunden sind.

Deshalb greifen wir das Problem der Mentalität vieler Menschen bezüglich ihres Konsumverhaltens auf. Der unbedachte, alltägliche Verbrauch von den unzähligen Plastikverpackungen verschmutzt die Natur, lässt Tiere einen qualvollen Tod sterben und fügt Menschen gesundheitliche Schäden zu. Wir denken nicht, dass das Problem ist, dass die Gesellschaft sich dafür nicht interessiert, sondern dass sie zu wenig darüber aufgeklärt und mit den Folgen ihres Konsumverhaltens nicht direkt genug konfrontiert wird.

Wir möchten dieses Problem lösen indem wir kreative Aufmerksamkeitskampagnen starten, außerdem Workshops zu dem Thema nachhaltiger Leben anbieten und wir möchten als Alternative zu Plastikflaschen unsere eigene Glasflasche anbieten, da wir die Eindämmung der Verwendung von Plastikflaschen als ersten Meilenstein ansehen und sie gleichzeitig symbolisch für den von uns angestrebten Umbruch stehen soll.

Wir wollen das Konsumverhalten der Menschen verändern und sie hin zu einem Lebensstil führen, der Rücksicht auf die Begrenztheit der Strapazierfähigkeit der Natur nimmt.

Außerdem konzentriert unser gesamtes Projekt sich nicht ausschließlich auf Plastik, sondern strebt einen Wandel der Mentalität der Menschen an, bei uns spielt Psychologie und die Inspiration zu einem neuen Lebensgefühl die größte Rolle.

Um unser Projekt möglichst erfolgreich zu starten war uns klar, dass ein gelungenes Logo die höchste Priorität haben sollte. Deshalb haben wir Heidrun Lutz um Hilfe gebeten, da uns ihre Arbeiten sehr gut gefallen haben. Mit Heidrun zusammenzuarbeiten war eine rundum positive Erfahrung. Sie hat uns wirklich sehr schnell viele Entwürfe geliefert und war sehr geduldig und offen für alle Änderungsvorschläge. Heidrun ist für jede Zusammenarbeit wirklich traumhaft, da sie immer entspannt ist, sehr schnell arbeitet und unkompliziert im Umgang ist. Wir würden sie auf jeden Fall weiterempfehlen.

Nochmal tausend Dank für deine Hilfe und Geduld Heidrun!“

PS: Noch ein Tipp, wer auch eine tolle Idee für eine bessere Umwelt, ein Projekt, hat und nicht das Glück von einer Institution o. ä. gefördert zu werden, ist Crowdfunding eine gute Alternative. Dazu gibt es div. Plattformen, einfach mal im Netz (ich bevorzuge Benefind.de) suchen.

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In aller Munde: Der Dioxin-Skandal …

… zeigt mal wieder, wie klammheimlich giftige Substanzen indirekt in unserem Essen landen. Mit den unterschiedlichsten Giften werden immer noch Böden, Pflanzen und Gewässer belastet. Und, wo landen diese schädlichen Stoffe letzt-
endlich? Meist auf unseren Tellern.

Besonders schlimm, wenn dann (offensichtlich durch kriminelle Energien) die Lebensmittelkette als Endlager für Dioxin und wer weiß was noch herhalten muss wird und Be-
hörden nur zu schauen oder nur spät und sehr „sparsam“ reagieren.

Ich frage mich, wie kann es überhaupt sein, dass solche widersinnigen Produktionsstätten überhaupt möglich sind bzw. diese niemand überprüft? Im aktuellen Dioxinskandal wurden ja offenbar giftige Industriefette und Tierfutter in einem Werk verarbeitet und soweit ich weiß – sogar gezielt die giftigen Fette solange gestreckt, bis der Dioxinwert unter dem Grenzwert sein sollte. Hat wohl nicht ganz funktioniert. Zum Glück muss man sagen, wer weiß wie lange sonst noch weitergepanscht worden  wäre …

Wo bleibt der Schutz für die Verbraucher? Ich bin der Meinung, es ist mehr als höchste Zeit, dass in Sachen Lebensmittelsicherheit etwas passiert. Der 10-
Punkte-Plan von Frau Aigner ist ein Anfang, geht aber längst nicht weit genug meine ich.

Das Umweltinstitut schreibt z.B.: „Wir brauchen dringend eine neue „Grüne Revo-
lution“ – ohne Gift und Größenwahn. Eine Umkehr in der Landwirtschaft ist über-
fällig.“ Das sehe ich ebenso.

Auch wir Verbraucher können unseren Teil für bessere Futter- und damit Lebensmittel beitragen. Zum Beispiel mehr oder nur Bio-Produkte kaufen. Die sind zwar teurer. Reduziert man dafür z.B. den Fleischkonsum, verzichtet auf allzu stark verarbeitete Produkte, liegen die Lebensmittelkosten kaum über dem Durch-
schnitt von konventionellen Produkten. Es geht. Ich praktiziere diese Variante seit vielen Jahren.

Hier noch einige Links zu Aktionen und Informationen.

Überlegen Sie doch einmal was Sie tun können oder wollen. Es geht auch um Ihre Gesundheit.


4 Kommentare

Verloren, vergessen, weggeworfen …

… eine kleine Müllcollage. Aufgespickt mit meiner Handykamera.

Jeden Tag laufe ich einige Kilometer Feld- und Waldwege. Jetzt wo die Natur allmählich grüner wird, schaue ich automatisch wieder genauer hin, in die Hecken, auf den Weg,  in die Landschaft. Es hat mich sehr erstaunt, wie viele Abfälle unterschiedlichster Art am Wegesrand zu finden sind. Dabei musste ich noch nicht einmal suchen.

In insgesamt einer guten Stunde habe ich Bierdosen, Flaschen, Plastiktüten, Zigarettenschachteln, Metallabdeckungen, eine Wollmütze, einen Luftballon, gebrauchte Windeln, illegal verbranten (Garten-)abfall, Teppichreste, einen zugewucherten Wohnwagen, einen Abfalleimer – voll funktionstüchtig und in bestem Zustand, das fand ich besonders … – und einiges mehr gefunden.

Da frage ich mich, muss das sein?

Update 24.04.2010 – Neu gefunden u.a. eine Plastik-Tischdecke auf einem Acker, eine Plane, eine alte Müllhalde am Waldrand, Reste vom Sonntagsbraten? (Geflügel) und die Sohle eines Schuhs …


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Ein Film der nachdenklich macht: Plastic Planet …

Plastik umgibt uns jeden Tag, ständig und überall. Der Computer, die Tastatur, die Maus. Das sind die Plasik-Objekte, die direkt vor meiner Nase stehen. Ich versuche zwar auf Plastik, soweit möglich, zu verzichten. Aber das ist nicht leicht. Versuchen Sie z.B. mal ein Computerkabel ohne Plastikverpackung zu kaufen… Es ist er-
schreckend, was alles in Plastik verpackt wird, welche Produkte des alltäglichen Lebens aus Plastik sind. So richtig nehmen das die wenigsten, und ich bin da keine Ausnahme, wirklich wahr.

Plastik, Erde, PlastikverschmutzungWie auch immer, der Film hat mich dazu animiert, noch genauer hin zu schauen. Noch bewusster und intensiver nach Alternativen zu suchen. Und, dann gibt es ja noch die vielen Werbeartikel, give aways. Die meisten, und oft unnützen Dinge, sind aus Plastik. Ich sammele ja schon länger gute Alternativen, nachhaltige, umweltfreundliche Werbegeschenke. Aber jetzt möchte ich noch mehr tun.

Gute Angebote und Ideen aufnehmen und hier in meinem Blog vorstellen. Also, meine lieben Leser, wenn Sie eine gute Idee oder ein gutes, nachhaltiges Werbegeschenk kennen oder selber anbieten, schicken Sie mir eine e-mail.
Gerne stelle ich hier ihr Produkt vor, wenn es mich überzeugt.

Und hier noch der Link für mehr Infos zum Film: www.plastic-planet.de