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Kunden gewinnen: Rabatte sind nicht alles

Im Gegenteil, Rabatte können sogar zu geschäftlichem Misserfolg führen. Wohin Rabattschlachten führen können, zeigte unlängst erst das Beispiel PRAKTIKER. Unabhängig vom finanziellen Aspekt, wie soll ein Unternehmen denn auch bestehen, wenn es sich nur noch über Rabatte definiert? Kein Profil, kein USP, nichts …

Der Handel hat zu kämpfen. Ja, das kann ich mir vorstellen. Rabatte wohin man sieht. Noch vor ein paar Jahren gab es nur den Winter- und Sommerschlussverkauf. Heute läuft immer irgendein  „SALE“ … Mitternachts-Sale, Pre-Summer-Sale, Beach-Sale und andere Wortkreationen sollen Kunden locken.

Die Folge: Der Kunde gewöhnt sich daran und fragt sich natürlich, wieso soll ich noch zu regulären Preisen kaufen, wenn ich es in Kürze zum halben Preis oder noch günstiger bekommen kann?

Dazu werden immer höhere Rabatte eingeräumt, teilweise bis 70 Prozent, da frage ich mich, wohin soll das führen? Bekommen wir irgendwann die beworbenen Produkte, vor allem Mode, demnächst geschenkt? Darüber würden sich bestimmt viele Menschen freuen …

Aber jetzt mal im Ernst: Die Geister haben die Händler selber gerufen und jetzt kämpfen sie, müssen neue Wege finden, raus aus dem Strudel der Rabatte.

Wie bereits eingangs erwähnt, nur über den Preis, über Rabatte gewinnt man dauerhaft keine Kunden, denn es gibt unendlich viele vergleichbare Anbieter. Und immer einen, der noch günstiger ist. Also was kann man tun?

Das „Zauberwort“ heißt: Mehrwert. Um Kunden zu gewinnen und zu binden (darum geht es ja letztlich in erster Linie) braucht es frische Ideen. Nicht nur die Produkte, das Angebot bewerben, sondern ein Einkaufserlebnis bieten. Für Online-Shops der Modebranche sind Stylingtipps eine schöne Möglichkeit für Mehrwert. Wobei das ja nicht mehr neu ist …Auch mal wieder auf die Marketing-Tugenden besinnen, wie das „Anders als Andere“ .

Deshalb, wenn Rabatte, dann in Maßen und wohl dosiert (das gilt natürlich für alle Branchen) und sich mal (wieder) über Kundenwünsche Gedanken machen. Sich Fragen stellen wie: Was ist das Besondere an meinem Angebot? Wie kann ich für den Kunden den Einkauf zu einem (kleinen) Erlebnis werden lassen? Auch das Thema Nachhaltigkeit (aber bitte nur, wenn es ehrlich und authentisch ist und entsprechend kommuniziert) ist eine Möglichkeit sich zu positionieren. Parallel dazu kann man die Rabatthöhen sukzessive, in kleinen Schritten, wieder runter fahren.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Wer den ersten Schritt wagt und den Rabattschlachten Lebe wohl sagt …


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Besser mit einem Werbeplan ins neue Jahr starten

Was bei großen Unternehmen Standard ist, wird bei kleinen und mittleren Unternehmen oft vernachlässigt:
Der Werbeplan.

Immer wieder erlebe ich es. Da werden aus dem Bauch heraus Anzeigen geschaltet, weil sie gerade von dem freundlichen Mitarbeiter der Zeitschrift oder Zeitung mit einem unwiderstehlichen Angebot „bombardiert“ worden sind. Oder kurz vor der Messe wird mit Erschrecken festgestellt: „Wir brauchen ja unbedingt noch neue Flyer“ …

Und dann muss innerhalb kürzester Zeit mal schnell was „gebastelt“ werden.  Sicher machbar ist das schon, aber häufig wird hinterher festgestellt, dass etwas wichtiges vergessen wurde darzustellen, die Anzeige, die so günstig war und super angepriesen wurde, nichts brachte.

Deshalb mein Appell zum Jahresende: Jetzt ist ein guter Zeitpunkt sich Gedanken über die Werbung im neuen Jahr zu machen. Als erstes: Das Budget festlegen. Als groben Richtwert kann man etwa 5-10 Prozent des aktuellen Jahresumsatzes ansetzen. Das kann natürlich auch mehr sein, wenn man z. B. ein neues Produkt oder Angebot lancieren will mit allem was dazu gehört. Von der Printwerbung, Online-Werbung,  über Ausstellungen & Veranstaltungen, neue Website usw.

Bevor man sich an den eigentlichen Werbeplan setzt, sollten natürlich auch Aspekte einfließen wie …

–          Was lief im abgelaufenen Jahr gut, was weniger?
–          Wo ist (mehr) Potenzial? Was sollte mehr oder anders beworben werden?
–          Kundenwünsche?
–          Welche Ziele möchten Sie erreichen?
–          Mit welchem Medium erreichen Sie Ihre Zielgruppe am besten?

Nun muss der Werbeplan kein Kunstwerk biblischen Ausmaßes werden. Es reicht im Grunde schon, sich eine Excel-Tabelle anzulegen mit einer Zeitleiste, den geplanten Maßnahmen und Terminen für die Fertigstellung, Kosten.

Je nach Umfang der Maßnahmen und der beteiligten Partner und Mitarbeiter kann man die Tabelle auch noch mit einer Spalte „Wer erledigt was, wann“ ergänzen. Und, besser nicht das ganze Budget verplanen, denn manchmal kommt ja doch eine gute, genau passende Gelegenheit für eine Werbungaktion. Wäre ja schade, wenn dann die finanziellen Mittel nicht ausreichen.

Ich werde wieder zwischen den Jahren meinen Werbeplan aufstellen, der dieses Mal etwas umfangreicher ausfallen wird, da es einige Neuerungen geben wird und steht auch noch mein 10-jähriges Jubiläum an …

Sie dürfen gespannt sein.


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Wie man Umweltthemen den Menschen einfach näher bringen kann …

Air New Zealand macht es zum Thema Sicherheit (bekanntlich eher unbeliebt) vor. Hobbits & Co. präsentieren auf charmante Art die Sicherheitshinweise in diesem Videocclipwww.youtube.com/user/airnewzealand

Ein echter Hingucker und einprägsam. Warum nicht auch Umweltthemen so interessant verpackt den Menschen näher bringen?

Oder dieses, zugegeben recht krasse Video, von einem Bahnunternehmen in Australien „Dumb Ways to Die“: www.youtube.com/watch?v=IJNR2EpS0jw
Man kann gar nicht wegschauen und weghören 😉 Auch dieser Clip prägt sich ein …

Wer kennt ähnlich gut gemachte Videoclips  zu Umweltthemen, die wirken, in nachhaltiger Erinnerung bleiben?


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Umfrage: Was verstehen Sie unter nachhaltiger Werbung?

Nachhaltigkeit allgemein bedeutet für mich: Respektvoller Umgang mit allen Ressourcen, Langlebigkeit, geringstmögliche Belastung der Umwelt und soweit möglich Wiederverwertbarkeit.

Sicher werden mir einige entgegnen, nachhaltige, umweltfreundliche Werbung ist unmöglich. Jegliche Form von Werbung verbraucht zusätzliche Ressourcen und ist per se überflüssig. Im Prinzip ist das sicher richtig. Allerdings, unsere Gesellschaft ohne Werbung? Kaum vorstellbar, oder? Zumal Werbung nicht ausschließlich zum Verkauf von Produkten und Dienstleistungen dient. Auch Kooperationspartner, Investoren oder Mitarbeiter werden bzw. müssen „beworben“ werden. Deshalb: Werbung ja, aber bitte nachhaltig!

Vielen Dank für Ihre Mithilfe.


Die Umfrage findet  vom 14.08. bis 21.08.2012 statt. Die Ergebnisse werden wie immer hier in meinem Blog veröffentlicht. Und die Umfrage ist natürlich anonym.

PS: Link-Tipp zum Thema „Grünes-Büro“


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CSR: Socialfunders Verbindet Unternehmen, Kunden und soziale Projekte

Ob Einzelunternehmer, Freiberufler, Klein- oder Mittelständler oder als Groß-
unternehmen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen gehört längst zum guten Ton und wird von den meisten Menschen erwartet.

Nun gibt es viele Wege und Möglichkeiten sich zu engagieren, soziale oder Umwelt-Projekte zu unterstützen und so seinen Beitrag zu leisten. Oder auch selber Projekte ins Leben zu rufen.

Durch eine Kundin darauf aufmerksam geworden, möchte ich heute die neue Plattform www.socialfunders.org vorstellen, die auf neuartige Weise Unternehmen und ihr Engagement, Kunden und soziale Projekte auf leichte Weise verbindet, so dass alle davon profitieren.

„Socialfunders ermöglicht CSR-Aktivitäten mit einer bisher nicht erreichten Kundenintegration, bei geringem Aufwand und einmaligen Feedbackfunktionen für Unternehmen.“ so socialfunders in ihrem Infoblatt.

Socialfunders ist eine neuartige Plattform, die gesellschaftliches Engagement von Unternehmen und Einzelpersonen zusammenbringt, um gemeinnützigen Projekten zu helfen. Das Schöne daran, jeder kann sich einbringen und helfen.

Unternehmen können Spendenaktionen durchführen und durch Vergabe von sog. Social Coins an ihre Kunden diesen die Möglichkeit geben Projekte ihrer Wahl, die auf socialfunders „angeboten“ werden damit zu unterstützen. Das Unternehmen bekommt dann ein Feedback, wie ihre Kunden spenden.

Kunden können also beeinflussen, welche Projekte von dem Unternehmen unterstützt werden. Und gemeinnützige Projekte, Vereine, Organisaitionen usw. können socialfunders nutzen, um Ihre Projekte transparent vorzustellen.

Ich meine eine gute Idee, die auch beim diesjährigen Ideenwettbewerb Rheinland Pfalz mit dem ersten Platz in der Kategorie „Innovative Dienstleistung“ ausge-
zeichnet wurde. Mehr Infos gibt es bei der demnächst startenden Plattform unter www.socialfunders.de

In eigener Sache: Ich werde in Zukunft nicht nur wie bisher jedes Jahr ein „Pro-Bono-Projekt“ übernehmen und durch den Verkauf meiner Grußkarten eine wechselnde Organisation unterstützen, sondern an meine Kunden auch Social Coins vergeben. Zu gegebener Zeit dazu dann mehr hier im Blog.

PS: Über Vorschläge für Projekte würde ich mich freuen. Regional wie Überregional. Und, gerne weitersagen!


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Social Media: Wer erfolgreich sein will, kommt um Twitter, Facebook, Xing & Co. kaum herum

Die Zahl der Social Media Plattformen wächst. Neben den bereits genannten kam vor einiger Zeit noch Google+ hinzu, YouTube nicht zu vergessen sowie div. weitere,  spezialisierte Plattformen wie z. B. UTOPIA.

Nun ist das Online Netzwerken nicht jeder-
manns Sache. Den einen fehlt die Zeit zur Pflege, die Ideen oder einfach das Wissen um eine erfolgreiche Online-Werbung. Denn letzten Endes ist auch das Online Netzwerken eine Form der Werbung, der Öffentlichkeitsarbeit. Manch einer ist auch gegenüber den Lücken und Tücken des Datenschutzes skeptisch und hält sich zurück.

Wie auch immer: Die Wichtigkeit von Online-Netzwerken haben inzwischen die meisten Unternehmen erkannt und nutzen diesen Werbekanal gezielt für Aktionen, Austausch mit den Kunden und Versorgung mit interessanten News.

Um in den div. Netzwerken erfolgreich zu sein, ist es notwendig einen Nutzen für die Kunden zu bieten. Dass Sie gerade Kaffeetrinken und der Kopierer den Geist aufgegeben hat, ist wenig hilfreich und wird Kunden kaum interessieren. Sicher kann man hin und wieder mal einen Wochenendgruß „einstreuen“ oder eine kleine Anekdote aus dem Büroalltag zum Besten geben. Es sollte jedoch unbedingt die Ausnahme sein. Oberste Priorität daher: Fachwissen vermitteln, Kompetenz zeigen und Kunden niemals für dumm verkaufen. Auch der Aufbau einer Community ist eine Möglichkeit, z.B. in Form einer Gruppe, für den gezielten Austausch.

Immer wieder erlebe ich es z.B., dass mal eben schnell eine Facebook-Seite eingerichtet wird, zwei drei Nachrichten gepostet werden und dann die Seite brach liegt. So bringt Social Media natürlich rein gar nichts. Im Gegenteil, es kann sich sogar negativ aufs Geschäft auswirken.

Mein Tipp: Bevor man einen Account – gleichgültig bei welcher Plattform – eröffnet, sollte man sich im Klaren darüber sein, dass Social Media Arbeit macht, Zeit kostet und eine kontinuierliche Pflege notwendig ist, um damit Erfolg zu haben. Man sollte sich auch vorher schon überlegen, was kann oder möchte man seinen Kunden an interessanten Infos liefern. Wie kann ich meine Fanpage interessant gestalten? Wie mit anderen (Online-)Werbeformaten vernetzen? Also auch die technischen Möglichkeiten nutzen, wie gleichzeitiges Posten auf mehreren Plattformen, bewerben der Online-Präsenzen in der Printwerbung usw.

Ebenfalls wichtig! Was natürlich für alle Werbeformen gilt: Immer den Markt beobachten. Was machen Mitbewerber? Welche Trends zeichnen sich ab? Wo sind Lücken (Angebote, Themen etc.), die man füllen kann?

Last but not least: Auch das Erscheinungsbild der Twitter-Seite oder der Facebook Fanpage ist nicht zu unterschätzen. Es sollte sich am Corporate Design orientieren und sofort als „Ihre“ Seite erkannt werden. Überlegen Sie sich, was könnte (außer Ihrem Logo) besonders viel Aufmerksamkeit wecken, dass zu Ihrem Business passt? Haben Sie einen Slogan, ein einzigartiges Produkt oder Dienstleistung? Präsentieren Sie es im Header von Facebook. Oder einen interessanten, auffälligen Hintergrund für Twitter.

All das steigert die Chance, dass Sie beachtet werden und Ihre Fanpages mehr Fans und damit potenzielle Kunden gewinnen.  – Aber: Man muss nicht auf Biegen und Brechen in jedem Netzwerk präsent sein. So habe ich mich z.B. vor einiger Zeit aus LinkedIn zurückgezogen, da es mir nichts gebracht hat, es einfach nicht „gepasst“ hat.

>> 4plus-marketingservice finden Sie bei: Facebook  |  Twitter  |  XING <<


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Einkaufsverhalten: Der soziale Aspekt für Frauen wichtiger als Bio?!

Die neue BRIGITTE Kommunikations-Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass Sozial das neue Bio ist.

Für Frauen spielen soziale Aspekte beim Einkauf von Lebensmitteln, Mode und Kosmetik eine immer wichtiger werdende Rolle. Nicht nur „Bio“ ist ein Kauf-
kriterium, sondern auch „Fair“. Frauen berücksichtigen verstärkt auch das soziale Engagement eines Unternehmens bei  Ihren Kaufentscheidungen. Scheinbar tritt Bio ein wenig in den Hintergrund. Was jedoch nicht heißt, dass Umweltaspekte, die eigene Gesundheit, nicht mehr von Bedeutung sind.

Was auch interessant ist, dass „Bio“ und „Öko“ auf den Produkten alleine nicht mehr ausreichen, um sich für ein bestimmtes Produkt zu entscheiden bzw. damit sich ein Unternehmen positiv vom Wettbewerb abheben kann. Dazu ist mehr notwendig. Für die Kaufentscheidungen spielen ausführliche, transparente und faire Produktionsbedingungen eine große Rolle. Hier sind die Unternehmen gefordert, nicht nur mit schönen Werbeversprechen zu punkten, sondern mit Authentizität und Ehrlichkeit.

Ich freue mich, dass immer öfter auch das Soziale/Faire eine Rolle beim Einkauf spielt, zumindest für Frauen. Denn Fair und Bio gehören für mich untrennbar zusammen.

Eine Zusammenfassung der Analyse und weitere Infos gibt es hier: www.brigitte.de

Noch ein Link-Tipp: Die Kampagne „Bio liebt Fair“: www.bio-liebt-fair.de und lesen Sie auch: „Fairt Trade wächst …“