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Dürrekatastrophen, Überschwemmungen, Stürme – es ist höchste Zeit etwas zu tun

Morgen am 30. November beginnt der Klimagipfel in Paris. 196 Staaten sollten sich endlich auf ein weiteres gemeinsames Vorgehen für den Klimaschutz einigen.

Auf dieser Konferenz wird entschieden, ob und wie die Länder dazu beitragen werden, den „Klimakiller“ CO2 zu reduzieren. Ob sie Ziele formulieren und später geprüft werden darf, ob diese auch wirklich umgesetzt wurden oder ob sie einfach nur darüber Rechenschaft ablegen. Ob die Aussichten auf Erfolg, auf den dringend notwendigen Klimaschutz weltweit, gut stehen? Hm … ich bin eher skeptisch.

Klimawandel Dürrekatastrophen, Klimakonferenz 2015, Aktion zum Handeln / wildpeppermint-design.de

Denn die USA beispielsweise ist bereits in der Vergangenheit nicht dem Kyoto-Protokoll gefolgt und sie wollen sich immer noch nicht bindend für den Klimaschutz engagieren. Jetzt sind auch Russland, Kanada, Japan und Neuseeland aus dem Abkommen ausgetreten. Die Industrie, der Hauptverursacher, die hinter den Regierungen die Fäden zieht, treibt den Klimawandel voran – kurzsichtig und zerstörerisch.

Schon heute bekommen die Menschen die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren. Inseln in der Südsee werden untergehen. Menschen verlieren dadurch ihre Heimat. Dürrekatastrophen nehmen zu. In Kalifornien gab es 2014 bereits einen Dürre-Notstand mit Trinkwassermangel. Die Landwirtschaft hatte Missernten, dabei versorgt dieser Bundesstaat die USA zur Hälfte mit Obst und Gemüse.

In diesem Jahr war die Trockenheit ebenso groß. In Äthopien leiden laut der Stiftung Menschen für Menschen zurzeit über acht Millionen Menschen Hunger, weil nach einer schwachen Regenzeit erneut Dürre herrschte. Viele Menschen sind deswegen auch auf der Flucht. – Auch Deutschland war/ist vom Klimawandel betroffen.  Wie zum Bsp. in diesem Jahr: einerseits extreme und anhaltenede Trockenheit und auf der anderen Seite Überschwemmungen … Die Wetterextreme mit all ihren Auswirkungen treten immer öfter und verherender auf.

Klimawandel-Trockenheit, maisfeld trocken, rissige erde, trockenheit hessen, wildpeppermint-design.deIn der Hoffnung, dass es noch nicht zu spät ist, muss endlich gehandelt werden. Und zwar weltweit!

Helft uns mit, über eure Blogs, in den sozialen Netzwerken wie Facebook, Twittter & Co. diese Forderung lautstark zu verkünden. Teilt den Beitrag, den Banner, lasst euch inspirieren, schreibt euren eigenen Beitrag zum Thema, rüttelt die Menschen wach. Jeder kann auch direkt seinen (kleinen) Beitrag leisten. Vom umsichtigen Einkauf, der Ernährung bis zur Nutzung von umweltfeundlichen Verkehrmitteln, unsere Konsumverhalten ganz allgemein. Wir müssen „nur“ an einem Strang ziehen. Es könnte so einfach sein … Berichtet auch davon, was euer Beitrag ist. Worauf achtet ihr besonders und gebt eure Tipps weiter – auch im Business!

Sicher, es gibt viele andere „Baustellen“, was aktuell im Argen liegt. Aber wenn wir unsere Welt zerstören, uns die  Lebensgrundlage nehmen? Was dann … ? Deshalb:

Wirtschaft und Politik müssen sich endlich bewegen! Jetzt!

Übrigens diese Aktion ist eine Gemeinschaftsaktion von Stefanie Aurelia Runge // Text-Bau-Satz und mir.

PS: Lest auch gerne meinen Beitrag vom 2. Juni 2015 zum Thema >>


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Klimawandel – es wird immer deutlicher

Mein heutiger Beitrag hat zwar per se erst mal nichts mit meinem Business zu tun, da ich das Thema Nachhaltigkeit aber nicht an der Bürotür ablege, ein paar Gedanken zum Klimawandel. Er ist nicht nur in den div. Medien dauer-präsent (nur es ändert sich leider nichts oder nur wenig, es wird nicht konsequent gehandelt), auch ganz real vor der eigenen Haustür wird es immer deutlicher.

Sicher, das Klima unterlag/unterliegt immer Schwankungen, Veränderungen. Aber das rasante Tempo der letzten ca. 100 Jahre macht mir immer mehr Sorgen. Zu einem Großteil Menschgemacht. Letztes Frühjahr war es hier schon extrem trocken. Bereits im März war unser kleiner Bach ausgetrocknet. Dieses Jahr ist es noch schlimmer. Er hatte zwar im März noch etwas Wasser, bis ca. Mitte April. Aber bis auf ein paar Tage (nach einem heftigen Unwetter mit Starkregen und Hagel) ist er seit dem ausgetrocknet.

Vor allem die Äcker, insbesondere die Mais- und Getreideäcker, zeigen eine starke Errossion. Aber auch Sträucher am Feldrand sahen bis vorgestern teilweise schon angewelkt aus, Gräser wurden zumindest an vollsonnigen Stellen bereits Anfang Mai braun. Sonst eher typisch für den Hochsommer …

Gestern hat es seit Wochen das erste Mal länger geregnet, zwar nur ganz leicht, aber die Erde ist etwas angefeuchtet, die Pflanzen können erstmal „durchatmen“. Zum Klimawandel mit all seinen extremen Folgen, kommt die intensive Landwirtschaft. Die Böden werden zusätzlich gestresst, ausgelaugt, sie können sich gar nicht mehr richtig erholen. Immer mehr (Kunst-)Dünger, damit überhaupt noch etwas wächst, „Pestizide“ (wenn auch teilweise sparsamer eingesetzt). Die schweren Maschinen verdichten die Böden immer mehr.

„Warum wird nicht viel mehr auf Ökologischen Landbau gesetzt?“

 

Wann kapieren es die Menschen endlich, dass es so nicht weitergehen kann? Warum „verteufeln“ so viele Landwirte die Ökologische Landwirtschaft als den falschen Weg? Warum wird immer noch so viel Fleisch konsumiert? Obwohl längst bewiesen, dass es ungesund ist, schlecht für die Umwelt, die Tiere und vieles mehr. Und, und, und … Ich verstehe es nicht …

Ich könnte hier jetzt ganze Romane verfassen, wo es überall klemmt, wie man es besser machen kann, aber dazu fehlt mir die Zeit und es gibt schließlich genügend Lesestoff zum Thema gedruckt und im Netz. Tipps und ganz leicht umsetzbare Anregungen, was jeder einzelne tun kann – im Business wie privat.

Denn … “Niemand begeht einen größeren Fehler, als jemand der nichts tut, weil er nur wenig tun könnte.” (Edmund Burke)

Eiche-jung, Roteiche Jungpflanze, wildpeppermint-design.deIch musste es einfach mal loswerden und ich bleibe dran. Tue mein Bestes für eine bessere, zukunftsfähige Umwelt. (Mehr zu meinem Engagement hier im Blog unter „Grünes Büro“ und „Mein Engagement“.)

Tipp: Bis 30. Juni 2015 spende ich übrigens zwei statt nur einen Baum (über I plant a Tree) für jeden Design- und Printauftrag, wenn auf Recyclingpapier gedruckt wird.

PS. Falls meine Fotos für redaktionelle Beiträge oder Werbung für euch/sie interessant sind, einfach melden. Eine kleine Auswahl gibt übrigens auch auf meiner Website.


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Weniger ist mehr … Wirtschaftswachstum adieu?

Können wir wirklich nachhaltig leben? 

Vor bereits fast 40 Jahren beschrieb der Club of Rome erstmals die Grenzen des Wachstums. Dennoch schreitet der Klimawandel ungebremst voran, wird wirt-
schaftliches Wachstum noch immer als das Maß der Dinge hochgehalten. Der Wirtschaftswissenschaftler Niko Paech fordert ein radikales Umdenken. Er zeigt Möglichkeiten auf, wie wir ohne Wachstum, dafür aber wirklich nachhaltig leben können. GEO hat Niko Paech interviewt. Zu lesen unter:  www.geo.de

Nun bin ich kein Schwarzseher, aber manches was Niko Paech sagt, sehe ich ebenso. Muss unser Leben nicht wieder einfacher werden und damit wertvoller im Sinne von mehr Zeit haben, nicht ständig auf der Hatz nach diesem oder jenem sein? Muss es jedes halbe Jahr das neueste Handy, Smartphone usw. sein? Wäre es nicht schön, mehr Lebensqualität durch Reduktion in allen Bereichen zu haben? Oder ist diese Vorstellung nur eine schöne Utopie?


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Buchtipp: Einfach besser leben: Nachhaltigkeit als neuer Lebensstil

Gut leben, doch nicht auf Kosten anderer – wäre das nicht erstrebenswert? Im Moment ist unser Wohlstand auf Pump gekauft – bezahlen müssen die Ärmsten und die kommenden Generationen. Unser Konsumverhalten plündert die Erde und produziert endlos Abfall. Dieser Raubbau an der Natur, die katastrophalen Folgen des Klimawandels, die schreiende Ungerechtigkeit zwischen den armen und rei-
chen Ländern, die Verheerung in den Seelen vieler Menschen – all dies erfordert mehr als ein paar kleine politische Reformen oder ein Stellen an der Steuer-
schraube.

Wir stehen an einem Scheideweg, an dem unser Herz gefragt und unser Kopf ge-
fordert ist. Die notwendigen Veränderungen werden umfassend sein: Sie betreffen unsere Art zu wirtschaften ebenso wie unser individuelles Handeln. Wir brauchen – eine neue Kultur der Nachhaltigkeit. Im Beruf. In der Schule. In unserem alltäg-
lichen Leben.

Was im Einzelnen dafür getan werden muss, das beschreibt der Bericht „Zur Lage der Welt 2010“ des renommierten Worldwatch Institute in Washington in seinem siebenundzwanzigsten Jahr. Die deutsche Ausgabe erscheint in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung und Germanwatch.“  Text-Quelle: http://www.boell.de/oekologie/gesellschaft/oekologie-gesellschaft-2503.html

Auf der angegebenen Seite finden Sie unter anderem Leseproben, Links, Mit-
schnitte div. Kommentare und eine Bestellmöglichkeit des Buches.