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Risographie – Druck mal anders

Durch einen Artikel in der PAGE aufmerksam geworden, möchte ich heute mal eine etwas andere Art zu Drucken vorstellen: Die Risografie.

Risografie ist ein Schablonendruckverfahren bzw. eine Art digitaler Siebdruck, ein Low-Budget-Verfahren mit Potenzial. Die Druckmaschine wurde von der japanischen Firma Riso entwickelt, um eine schnelle und günstige Variante zur Vervielfältigung anzubieten. Hochwertige Drucke lassen sich mit dem sog. Risographen jedoch nicht erzeugen. Denn Drucke mit dem Risografen sind nie wirklich sauber und (pass)genau. Aber genau hierin liegt der gestalterische Reiz der Technik.

Interessante Gestaltungsmöglichkeiten

Vor allem für Illustrationen, Typografische Werke aber auch für großformatige Fotos kann Risographie eine spannende Sache für eine etwas andere Gestaltung sein.

Risographie, Low-Budget Druck

Typische Low-Tech-Ästhetik – Projekt der Fachhochschule Dortmund / Motto: „Anarchie“

Als Druckvorlagen eignen sich PDF-Dateien in Druckqualität oder zum Beispiel Fotos, die eingescannt werden. Als Papiere können nur ungestrichene verwendet werden, Formate von DIN A6 bis A3, Papiergrammaturen von 46 bis 400 Gramm sind möglich.

Was ich besonders schön finde, dass Drucke mit dem Risographen nicht nur super schnell und günstig sind (lt. Riso gibt es bei Auflagen zwischen 40 und 8.000 Drucken keine günstigere Lösung), sie sind zudem sehr umweltfreundlich.

Umweltfreundlich & super schnell

Die Farben (wenn auch nur 20) sind auf Sojaölbasis und gelangen ohne Hitze und Chemikalien aufs Papier. So verbraucht man z. B. deutlich weniger Strom als bei einem normalen Kopierer. Vom US-amerikanischen Öko-Siegel „Energy-Star“ gab es eine Auszeichnung.

Kleiner Exkurs zur Risografie: http://de.wikipedia.org/wiki/Risographie, Risographen fürs Self-Publishing gibt es zum Beispiel hier: http://www.wiesoriso.de/

Im übrigen empfehle ich den bereits oben erwähnten Beitrag in der PAGE08/2013.

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Blogparade: Schöne, kreative Speisekarten

Mit meiner ersten Blogparade suche ich schöne Speise- und Getränkekarten, was sind eure Favoriten?

Als kreativer Mensch und Grafikdesignerin liebe ich natürlich gutes Design, schön gestaltete Dinge. Und ich liebe gutes Essen. So ist es kaum verwunderlich, dass eines meiner Lieblingsthemen Speisekarten sind 😉 Leider hatte ich bisher nur selten Gelegenheit für ein Restaurant Speise- oder Getränkekarten zu kreieren. Da ich mich kürzlich davon überzeugt habe, dass eine Blogparade eine tolle Sache sein kann, um u. a. Gleichgesinnte zu finden, sich auszutauschen, als Inspirations- und Ideenquelle … was lag näher als es selber mal mit einer Blogparade zu versuchen.

Jeder von uns geht mehr oder weniger oft außer Haus essen. Sei es in der Kantine im Unternehmen, die Imbissbude um die Ecke, der Lieblings-Italiener, Sterneküche, Suppenbar, Pizzeria, Muffin-Bakery, Tapas-Bar, Bio-Café, Sandwich, Sushi-Restaurant … What ever. Also ein immenses Potenzial an unterschiedlichsten Speise- und Getränkekarten.

Wenn ich euer Interesse geweckt habe, ihr mitmachen wollt, dann macht von der oder den Speisekarte(n), die euch am besten gefallen ein Foto (am besten die Titelseite und eine Innenseite), postet es in eurem Blog, schreibt dazu einen (kleinen) Beitrag, was euch an der Karte besonders gut gefällt, warum sie euer Favorit ist, wo ihr sie entdeckt habt, wo das Restaurant zu finden ist, vielleicht noch Besonderheiten zum Lokal (z. B. Bio, Offene Küche, soziale Aspekte) usw. und verlinkt anschließend auf meine Blogparade.

Wenn ihr einen Beitrag zu meiner Blogparade geschrieben habt, setzt den Link dazu bitte unter diesen Beitrag ins Kommentarfeld, damit ich weiß, dass ihr teilgenommen habt. Danke.

Wer keinen eigenen Blog hat, kann dennoch mitmachen. Schickt einfach an meine eMail-Adresse h.lutz [at] 4plus-marketingservice.de euer Speisekarten-Foto, den Beitrag dazu und ich stelle es dann ein. (Spam-Mails, die nichts mit der Blogparade zu tun haben, werden rigoros gelöscht und kommen auf die Blacklist.)

Teilnahmezeitraum: Ab sofort bis zum 3. Juli 2013.

Am Ende der Blogparade werde ich eine kleine Zusammenfassung schreiben – und auch meine persönlichen Favoriten nennen. Ich bin gespannt und freue mich auf eine schöne, „bunte“ Sammlung.

Tipp! Bitte achtet stets darauf, keine Rechte und Wünsche zu verletzen und fragt im Restaurant, ob man mit der Veröffentlichung einverstanden ist.

PS: Wer es auch mal mit einer Blogparade versuchen möchte, hier kann man sich eintragen und so die Parade bekannter machen: blog-parade.de


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Nachhaltiges Design

Was ist eigentlich Nachhaltigkeit?

Unter Nachhaltigkeit wird vereinfacht ausgedrückt, die Ressourcenschonung, umsichtiges Nutzen und Handeln und damit die Sicherung von Lebensqualität für nachfolgende Generationen verstanden. Umweltschutz, soziale, ökonomische und ethische Faktoren fließen mit ein.

Damit ein Produkt und damit auch Werbemittel wie Flyer, Geschäftspapiere & Co. möglichst nachhaltig sind, sollten diese Aspekte berücksichtigt werden.

Auch als Designer kann man nachhaltig arbeiten und so seinen Kunden einen Mehrwert bieten.

(c) heidrun lutz

(c) heidrun lutz

Und wie kann ein Grafikdesigner nachhaltige Druckprodukte gestalten?

Design ist dann nachhaltig, wenn zum Beispiel folgendes berücksichtigt wird:

  1. Eine möglichst geringe Umweltbelastung durch Einsatz von Umweltpapieren (Recyclingpapiere oder Frischfaserpapiere mit dem FSC-Siegel). Druck mit Umweltfarben, möglichst Papiere mit niedrigen Grammaturen (helfen auch Kosten zu sparen), kurze Wege (Druckerei möglichst Ortsnah) usw.
  2. Den gegebenen Platz des Werbemittels gut ausnutzen, manchmal lässt sich so ein Druckwerk um die eine oder andere Seite reduzieren, was zudem wiederrum Druckkosten und evtl. Porto usw. spart.
  3. Die Druckauflage möglichst genau ermitteln, was ebenfalls der Umwelt und dem Budget dienlich ist. Und, eine individualisierte, kleinere Auflage bringt oft mehr als Massenaussendungen an Tausende Empfänger.
  4. Überlegen ob es wirklich 4-Farbdruck sein muss oder reichen evtl. auch zwei Farben, auch damit lässt sich die Umwelt entlasten.


Sozialverantwortliches Handeln

Lässt man seine Werbedrucksachen auf FSC-zertifiziertem Papier drucken, tut man gleichzeitig etwas für die Menschen, die für die Holz-/Papierbranche arbeiten, da das Siegel  u.a. auch dafür sorgt, dass Menschen nicht ausgebeutet werden.

Aber auch die Auswahl von Druckereien und anderen Unternehmen, die an der Produktion von Werbemitteln beteiligt sind, die bekanntermaßen faire Löhne zahlen und gute Arbeitsbedingungen bieten, sind ein wichtiger Aspekt in Sachen Nachhaltigkeit. – Nicht vergessen, will ich auch die Honorare der GrafikDesigner. Denn so mancher Kollege, lässt sich (aus welchen Gründen auch immer) im Preis soweit drücken, dass sogar Hilfe vom Staat nötig ist, um  überleben zu können.

Nachhaltiges Handeln lohnt sich in jedem Fall …

… heute, morgen und übermorgen, für alle nachfolgenden Generationen. Was mich sehr freut, dass offenbar immer mehr auf den Aspekt Nachhaltigkeit auch im Design geachtet wird. Modewort hin oder her. Auch interessant: Immer öfter werden bei der Auftragsvergabe, vor allem von öffentlichen Stellen, Designer berücksichtigt, die entsprechende Kenntnisse und nachhaltiges Arbeiten vorweisen können. Sei es durch entsprechende Infos auf der Website oder sie haben wie ich (zusätzlich) die „Charta für nachhaltiges Design“ des AGD unterzeichnet.

Übrigens, man kann auch durch die dezente Platzierung von FSC- oder Blauer-Engel-Logos erreichen, dass Nachhaltigkeit auf ihrer kommuniziert und auch hier wahrgenommen wird.

Nachhaltiges Design ist gut für die Umwelt und ihr Image!

Tipp: Lesen sie auch meine anderen Beiträge zum Thema „Design & Nachhaltigkeit“ 

Noch ein Tipp: „Media Mundo Beirat für nachhaltige Medienproduktion“

 


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Nachhaltige Werbung ist mehr als umweltfreundlicher Druck

Natürlich freue ich mich, wenn ich meine Kunden davon überzeugen kann, ihre Printmedien umweltfreundlich drucken zu lassen. Schließlich ist es besser für die Umwelt – und das Image. Zumal viele Druckwerke heute kaum noch teurer sind als konventionelle. Jedoch auch im Druckbereich gilt es, genau hinzuschauen. Denn genau wie Supermarkt-Bio-Produkte gibt es auch Unterschiede bei Umweltdruckereien. Manche bieten „nur“ Umweltpapiere an, drucken aber mit Mineralölfarben. Andere bieten „echte“ Nachhaltigkeit. Vom Umweltpapier, über Klimaneutrales Drucken, Abwasseraufbereitung/Wasserkreislauf, Öko-Farben, faire Bezahlung der Mitarbeiter, eigene Energieerzeugung usw.

Aber: umweltfreundlicher Druck von Werbemedien ist nur ein Baustein in der nachhaltigen Werbung.

Für mich als Grafikdesignerin gehört zur nachhaltigen Werbung auch bereits der erste Schritt, die Entwicklung eines Werbemittels, wie z.B. Visitenkarten. Es sind Fragen zu beantworten wie: Was passt zum Kunden? Welches zentrale Element der Wiedererkennung (es muss nicht immer das Logo sein) ist ideal? Was soll z.B. die Visitenkarte vermitteln? Dazu gehört auch die Wahl des Papiers, die Haptik (die meiner Meinung nach leider viel zu oft eine untergeordnete Rolle spielt), die Farbe, Format, besondere Merkmale wie erhabene Stellen, Ausstanzungen usw.

Bestenfalls sollte eine Visitenkarte einen Mehrwert bieten, Einzigartig sein, Qualität vermitteln, Emotionen wecken.

Sicher, solche Extras wie Spezialpapiere und Sonderformen etc. sind nicht gerade billig, aber ich meine lieber ein paar Euro mehr investieren und dafür weniger Karten produzieren lassen. Denn 1000 Visitenkarten die aussehen wie 1000 andere auch, die dann nicht selten in großen Mengen im Müll landen, weil gar nicht so viele verteilt werden können, davon hat niemand etwas. Nachhaltig ist das in keinem Fall.

Und, überlegen Sie einmal: Was wertschätzen Sie mehr: eine ausgefallene, einzigartige Visitenkarte oder eine 08/15-Karte? Welche werden Sie selber lieber an Ihre Interessenten geben bzw. welche überreichten behalten?

Denn wer seine Werbung gerne und mit Wertschätzung weitergibt, wird dieses Gefühl auch beim Empfänger erzeugen. Glauben Sie mir, das ist wirklich so 🙂

Tipp: Lesen Sie auch meinen Beitrag „Visitenkarten: Auffällig, Anders, Nachhaltig„.


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Neue umweltfreundliche Weihnachtskarten online

Vor ein paar Tagen gingen meine neuen umweltlfreundlichen Weihnachtskarten endlich online: www.4plus-marketingshop.de

Wie immer werden die Karten auf hochwertigen Umweltpapieren (100% Recycling bzw. FSC-zertifiziert) gedruckt. Andere Formate, Klappkarten, Papiere, Individualisierung mit Logo und persönlichem Grußtext usw.  sowie Kleinstauflagen ab 10 Stück, passende Umschläge – alles ist möglich. Fragen Sie danach.

Zusätzlich zu den zehn Motiven im Shop sind alle Motive der vergangenen Jahre erhältlich (einige finden Sie hier in der Rubrik Weihnachten). Einige weitere …

PS: Dieses Jahr unterstützen Sie mit dem Kartenkauf  „I plant a Tree“. Für jedes verkaufte Kartenset wird eine Buche oder Eiche gepflanzt, zur Erstaufforstung des Projektes „Nietleben“.  Mehr Infos unter: www.iplantatree.org

 


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Ideen für Weihnachtskarten

Wenn ich die Kataloge der Verlage für Kunden-Weihnachtskarten durchschaue, in Geschäften stöbere, auch zur Inspiration für meine Weihnachtskarten, finde ich zwar viele schöne Kartenmotive, aber der größte Teil ist sehr ähnlich und damit austauschbar. Aber das möchte wohl niemand, austauschbar sein, oder?!

Nun sind wir nicht davor gefeit, auch ich natürlich nicht, dass was wir irgendwann, irgendwo gesehen haben komplett aus unserem Hirn einfach verbannen können. So kommt es, dass sich viele Motive ähneln. Muss aber nicht.

Ein paar Denkanstöße für andere Weihnachtskarten

Format: Es muss nicht immer DIN lang oder DIN A6 sein. Wie wär‘s mal quadratisch oder rund? Oder eine individuelle, gestanzte Form?

Material: Statt bedrucktem Papier, wie wäre es mit einem naturbraunen Papier? Recyclinggraues oder strukturiertes Papier. Farbiges Papier mit Einschlüssen von Pflanzenteilen oder Samen. Handgeschöpftes Papier. Bambus- oder Hanfpapier. Papier aus Schafwolle, ja auch das gibt es. Oder Postkarten aus Holz. Gibt es in div. Varianten und Holzarten. Oder Papier, das wie Holz anmutet.

Haptik: Prägungen, Ausstanzungen, in Kombination mit schönen, hochwertigen Papieren (oder Holz): sehr edel.

Farbe: Warum immer Grün und Rot? Gut, es sind die Klassiker. Aber warum nicht dezente Beige- und Brauntöne in Kombination mit Weiß oder auch Schwarz? Wirkt auch sehr edel. Oder poppig bunt kann auch sehr schön und anders sein, und natürlich jede andere Farbe. Ganz nach Vorliebe oder passend zum Corporate Design, also in den Hausfarben.

Handmade: Zumindest bei kleineren Auflagen ist eine händisch gestaltete Karte eine schöne Alternative. Zum Beispiel im Scrapbooking-Look oder mit Weihnachtsmotiven bestempelt. Auch größere Auflagen sind möglich, sie könnten zum Beispiel von einer sozialen Einrichtung produziert werden. So tun sie gleichzeitig Gutes.

Stil: Klassische Fotos mit Winterlandschaften, Weihnachtsbäumen & Co. sind zwar hübsch, aber leider eben austauschbar. Wenn man es mag und es zum Unternehmen passt, können „schräge“ Weihnachtsmotive eine interessante Alternative sein  (z. B. ungewöhnliche Aufnahmewinkel, Farben usw.). Am meisten Spielraum bietet jedoch die individuelle grafische Gestaltung. Im Prinzip ist alles möglich. Minimal im Zen-Look, als Comic oder auch die Themen Frieden/Umwelt als Weihnachtsmotiv sind denkbar. Oder Kombinationen aus Fotos, Grafiken, Material, Farbe usw. bieten unendlich viele Möglichkeiten.

Adventskalender-Karten.

BeigabenKleine Aufmerksamkeiten wie ein Tütchen mit Tee, Glühweingewürz, kleine Schoki, Samen, Nüsse, ein eigenes Produkt usw. oder den Hinweis für ein soziales oder Umwelt-Projekt, das sie unterstützen.

Last but not least: Das Außen, die Gestaltung der Briefumschläge passend zur Weihnachtskarte oder transparente Umschläge machen die Weihnachtspost „rund“.

Habe ich Sie neugierig gemacht? Interesse an individuellen, anderen Weihnachtskarten, dann freue ich mich auf Ihre eMail an:
h.lutz [at] 4plus-marketingservice.de