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Bürogarten? Ökologisch? Na klar!

Ich arbeite ja vom Homeoffice aus. Deshalb sehe ich meinen kleinen aber feinen Terrassengarten auch als Bürogarten. Jetzt wo die Ernte-Hochzeit angebrochen ist, gibt es für mich nichts leckeres, als zur Mittagspause einen frischen Snack oder eine Beilage direkt von der Terrasse zu holen. Am besten sonnenwarm und so richtig reif und geschmackvoll.

Frisch. Knackig. Lecker. Gesund.

Typischerweise sieht mein Mittagsimbiss zurzeit in etwa so aus: Ein selbstgebackenes Vollkornbrötchen mit einem Stückchen Käse, einer Tomate und/oder eine Mini-Gurke, etwas Basilikum oder Schnittlauch bzw. ein paar Blätter Pimpinelle dazu. Und ein paar Nasch-Erdbeeren zum Nachtisch. Oder eine leckere violette Möhre (sehr süß und zarter als ihre orangen Verwandten) als kleine Knabberei zwischendurch. Ich hoffe, dass ich bald auch meine ersten Physalis naschen kann. Die beiden Pflanzen haben schon massig Früchte angesetzt.

Ein paar Impressionen …

Selbstverständlich gärtnere ich ökoLogisch. D.h. kein Kunstdünger, keine Erde mit Torf, keine chemischen Pflanzschutzmittel oder chem. Schädlingsbekämpfung, Samen und Pflanzen kaufe ich, wenn möglich, in Bio-Qualität bzw. schneide Stecklinge oder ziehe Pflanzen aus selbst gewonnenen Samen.

Da meine Pflanzenwelt kunterbunt gemischt ist, ich kann trotz kleinem Platzangebot eine große Vielfalt mein eigen nennen, habe ich kaum Probleme mit Schädlingen: nur gefräßige Nacktschnecken ärgern mich hin und wieder …

Mein Tipp: Für alle Büros, egal ob Homeoffice oder „normales“ Büro, ein Plätzchen für ein paar Töpfe mit Tomaten, Salat, Radieschen, Kräutern u. ä. wird sicher zu finden sein. Es gibt einfach nichts besserers als die eigenen, frisch geernteten Früchte. Sie sind nicht nur besonders lecker, weil vollreif, sondern es macht auch noch Spaß, das (Büro-)Gärtnern – in der Mittagspause oder auch mal nach Feierabend.

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Mein Grünes Büro: Die tägliche Kanne Grün- oder Kräutertee

Ja, auch mein „Büro“-Getränk ist grün bzw. bio und meist auch fair.

Vom Frühling bis in den späten Herbst genieße ich meine tägliche Kanne Tee meist mit Kräutern aus meinem Terrassen-Garten. Dort wachsen leckere Teekräuter wie Pfefferminze, Ananasminze, Vervain, Ananassalbei, Salbei, Thymian, Blattkoriander, Zitronenmelisse (meine Stevia hat es leider nicht über den Winter geschafft) und noch einige weitere z. T. wilde Kräuter wie  Sauerampfer, Gundermann , Beinwell & Co.

Meist mische ich die Teekräuter ganz nach Lust und Laune oder auch je nach Wetter. Ist es sehr heiß wie im Juli, stehen die „Zitronigen“ bei mir hoch im Kurs aber auch Salbei, weil er das Schwitzen etwas reduziert.

Natürlich sind meine Kräuter alle bio und auch fair, wenn man so will. Es gibt keine Transportwege 😉 und somit auch keinen Energieverbrauch, keine Schadstoffe usw.

Da ich die Abwechslung liebe und per Zufall eine schön gestaltete Tee-Verpackung bei einem meiner letzten Einkäufe entdeckte und „bio“ darauf prangte, konnte ich nicht widerstehen. Die meisten Sorten waren allerdings nicht so ganz nach meinem Geschmack, bzw. eher Sorten, die ich im Winter trinke, also versuchte ich mein Glück mit „Ingwer-Zitrone“. Würzig und frisch, genau mein Ding.

Tee Ingwer-Zitrone
Da es Sonntag ziemlich kühl war und nachts geregnet hatte und die Kräuter so immer etwas verwässert sind, probierte ich den neuen Tee. Er ist lecker, allerdings hätte man meiner Meinung nach das Süßholz weglassen oder zumindest reduzieren können, es ist etwas zu dominant.

Der Tee von Stick/Lembke ist Bio, naturbelassen, hat keine zusätzlichen Aromen und die Außenverpackung ist FSC-zertifiziert.

Wie sie sehen, zu meinem Grünen Büro, dem nachhaltigen Arbeiten, gehört auch das Trinken von „Bio-Getränken“ , vor allem Tee, weil er viel mehr Abwechslung bietet als Kaffee und mir auch besser schmeckt.

Übrigens: Außer Tee trinke ich vor allem Wasser – jedoch kein Flaschen-Mineralwasser. Weder Mehrweg und schon gar nicht Einweg. Unser Leitungswasser ist von guter Qualität und ich spare so viel Energieaufwand für die Herstellung, Abfüllung und den Transport, dazu Ressourcen und auch Geld.

Tipp! Wer es gerne sprudelig mag, der kauft sich einen „Aufsprudler“. Auch aromatisieren geht ganz einfach mit ein wenig Saft, ein paar Zitronenscheiben, Kräuter, mischen mit Tee. So wird es garantiert nie langweilig und man tut ganz nebenbei etwas für die Umwelt und hat wieder ein Stückchen mehr „grün“ im Büro.

Ja, Tee aus eigenem Anbau und Leitungswasser, mal wieder ein gutes Beispiel dafür, dass nachhaltige Produkte nicht teuer/teurer sein müssen, oft sogar günstiger sind. Noch ein Stück weiter gedacht, auch das Mittagessen im Büro kann, wenn man saisonal, regional und wenn möglich bio einkauft, dazu beitragen, umweltfreundlicher zu arbeiten und es ist zudem in der Regel auch gesünder.

Und noch ein Tipp! Sofern die Geschäftsführung einverstanden ist, lassen sich auch im Büro ein paar Pflanzen für Tee & Co. anbauen. Dafür reicht schon eine etwas breitere Fensterbank