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natürlich. kreativ. | Grafik- & WebDesign, Illustrationen, Naturfotos


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Zum 10-jährigen Jubiläum …

… habe ich mich entschlossen eine zweite Aktion zu starten.

Jeder, der in der Zeit vom 2. bis 12. Dezember 2013
neuer FACEBOOK-Fan von 4plus-marketingservice wird, nimmt an der Verlosung eines 25-Euro-Druck-Gutscheins teil.

Gutschein Druck gewinnen

Wer z. B. noch Weihnachtskarten sucht, kann jetzt also doppelt sparen: 10% Jubiläums-Rabatt auf meine Leistungen und die Chance auf einen Druck-Gutschein.

Viel Glück!


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Starkes GrafikDesign – auch mit kleinem Budget

Geht das? Ja, es geht. Kleine Budgets müssen nicht zwangsläufig mittelmäßige Lösungen bedeuten.

Normalerweise schrillen bei mir und auch bei den meisten meiner Kollegen sofort die Alarmglocken, wenn es heißt: „Wir haben aber nur ein kleines Budget.“. Zumindest ein ungutes Gefühl macht sich breit … 😉

Aber: Was heißt eigentlich GrafikDesign mit kleinem Budget? Was verstehe ich darunter? Die Arbeit, das Werbemittel ist nicht weniger gut, weil ich weniger Zeit in die Ideen und Umsetzung investiere, sondern weil ich ein Auge darauf habe, dass die Kosten möglichst klein bleiben.

Es geht vor allem um clevere Material- oder Formatwahl, das passende Druckverfahren oder auch das Nutzen von (zufällig entstehenden) Nebeneffekten. Es ist immer wieder erstaunlich, welche großartigen Lösungen entstehen können, auch ohne die großen Budgets, die Weltkonzerne haben.  Knappe Budgets können unter Umständen sogar die Kreativität fördern. Ein paar Beispiele wie man Kosten klein halten kann …

Flyer, kleinauflage, recycling, nachhaltig, günstig

– Fotos und Illustrationen von Bildagenturen verwenden. Evtl. sogar Bildmaterial von Ministock-Agenturen, die noch günstiger sind. Denn nicht immer müssen die Fotos neu und individuell angefertigt werden, was natürlich deutlich teurer ist.

– möglichst genau planen, wie viele Flyer gedruckt werden müssen. Statt 2.000 reichen womöglich auch 1.000 Stück oder sogar noch weniger.

– eine Imagebroschüre statt im 4-farb-Druck mit partieller Lackveredelung und Stanzungen nur  einen 2-Farb-Druck auf einem hochwertigen Bilddruckpapier. Da heute meist alles sehr bunt ist, kann man sich so gleichzeitig gut von seinen Mitbewerbern abheben = Mehrwert.

– Visitenkarten statt farbig bedrucken, einen farbigen Karton per Hand bestempeln usw.

Es geht also nicht um Preisdumping für Designleistungen. Denn GrafikDesign mit kleinem Budget ist nicht gleichzusetzen mit billigem (schlechtem) Design. Geschickte Kalkulation und Kreativität sowie eine kluge Planung im Vorfeld, so geht gutes GrafikDesign auch mit kleinem Budget. Oder anders ausgedrückt: Mit dem vorhandenen Budget möglichst viel erreichen und nach Möglichkeit einen Mehrwert schaffen, ohne die Investition aufzustocken.

Noch ein Wort zur Logoentwicklung/das Corporate Design: Ein Logo/das Corporate Design erfordert besonders viel Recherchearbeit, Ideenfindung, Scribbles und mehr, also Zeit, bis die ideale Lösung gefunden ist. Ein Logo für 100 Euro ist schlicht nicht machbar, einfach unrealistisch. – Das wäre dann ein Fall von Billig. – Denn in einer guten Stunde (bei einem Stundensatz von ca. 70 Euro) kann kein GrafikDesigner ein vernünftiges, starkes und einprägsames Logo/Corporate Design entwickeln.

Oft ein schöner Nebeneffekt, wenn das Budget eher klein ist:  Weil z. B. weniger gedruckt wird (geringerer Ressourcenverbrauch von Papier, Farbe, Energie usw.) wird zudem die Umwelt geschont. Das zeigt mal wieder, dass Nachhaltigkeit und gutes Design nicht teurer sein müssen.


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Umweltpakete: Design und Druck

Anlässlich meines 10-jährigen Jubiläums werde ich bis Dezember 2013 div. Umweltpakete mit „Klassikern“ der Printwerbung schnüren. Den Anfang machen nachhaltige Flyer. Ab sofort bis zum 28. Februar gibt es das UmweltpaketEcoFlyer“ …

1. Nachhaltiges Design (was ist das?)
Briefing/Abstimmung per Mail/Telefon,
1 Entwurf, incl. 3 Korrekturläufe,
Erstellung einer druckfähigen PDF-Datei

2. Umweltfreundlicher Druck*
1.000 Flyer, DIN lang, hoch oder quer (offen: 297 x 210 mm)
Wickelfalz, 6-seitig. 4/4-farbig (oder weniger),
Papier: 170g/qm Recycling Offset
(ausgezeichnet mit dem Umweltzeichen Blauer Engel)

3. Versand per GoGreen

Komplett: 529,00 € zzgl. MwSt.

Mehr Infos, Fragen, Wünsche zum Format usw. bitte per Mail an mich: h.lutz[at]4plus-marketingservice.de                                                                                                    
*Bei den Druckfarben wird weitestgehend auf mineralölhaltige Bestandteile verzichtet, sie werden ersetzt durch Zutaten auf Basis nachwachsender Rohstoffe, Strom aus erneuerbaren Energien, unvermeidbare CO2-Emissionen, die im Druckprozess entstehen, werden durch Investitionen in Klimaschutzprojekte kompensiert.


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Nachhaltiges Design

Was ist eigentlich Nachhaltigkeit?

Unter Nachhaltigkeit wird vereinfacht ausgedrückt, die Ressourcenschonung, umsichtiges Nutzen und Handeln und damit die Sicherung von Lebensqualität für nachfolgende Generationen verstanden. Umweltschutz, soziale, ökonomische und ethische Faktoren fließen mit ein.

Damit ein Produkt und damit auch Werbemittel wie Flyer, Geschäftspapiere & Co. möglichst nachhaltig sind, sollten diese Aspekte berücksichtigt werden.

Auch als Designer kann man nachhaltig arbeiten und so seinen Kunden einen Mehrwert bieten.

(c) heidrun lutz

(c) heidrun lutz

Und wie kann ein Grafikdesigner nachhaltige Druckprodukte gestalten?

Design ist dann nachhaltig, wenn zum Beispiel folgendes berücksichtigt wird:

  1. Eine möglichst geringe Umweltbelastung durch Einsatz von Umweltpapieren (Recyclingpapiere oder Frischfaserpapiere mit dem FSC-Siegel). Druck mit Umweltfarben, möglichst Papiere mit niedrigen Grammaturen (helfen auch Kosten zu sparen), kurze Wege (Druckerei möglichst Ortsnah) usw.
  2. Den gegebenen Platz des Werbemittels gut ausnutzen, manchmal lässt sich so ein Druckwerk um die eine oder andere Seite reduzieren, was zudem wiederrum Druckkosten und evtl. Porto usw. spart.
  3. Die Druckauflage möglichst genau ermitteln, was ebenfalls der Umwelt und dem Budget dienlich ist. Und, eine individualisierte, kleinere Auflage bringt oft mehr als Massenaussendungen an Tausende Empfänger.
  4. Überlegen ob es wirklich 4-Farbdruck sein muss oder reichen evtl. auch zwei Farben, auch damit lässt sich die Umwelt entlasten.


Sozialverantwortliches Handeln

Lässt man seine Werbedrucksachen auf FSC-zertifiziertem Papier drucken, tut man gleichzeitig etwas für die Menschen, die für die Holz-/Papierbranche arbeiten, da das Siegel  u.a. auch dafür sorgt, dass Menschen nicht ausgebeutet werden.

Aber auch die Auswahl von Druckereien und anderen Unternehmen, die an der Produktion von Werbemitteln beteiligt sind, die bekanntermaßen faire Löhne zahlen und gute Arbeitsbedingungen bieten, sind ein wichtiger Aspekt in Sachen Nachhaltigkeit. – Nicht vergessen, will ich auch die Honorare der GrafikDesigner. Denn so mancher Kollege, lässt sich (aus welchen Gründen auch immer) im Preis soweit drücken, dass sogar Hilfe vom Staat nötig ist, um  überleben zu können.

Nachhaltiges Handeln lohnt sich in jedem Fall …

… heute, morgen und übermorgen, für alle nachfolgenden Generationen. Was mich sehr freut, dass offenbar immer mehr auf den Aspekt Nachhaltigkeit auch im Design geachtet wird. Modewort hin oder her. Auch interessant: Immer öfter werden bei der Auftragsvergabe, vor allem von öffentlichen Stellen, Designer berücksichtigt, die entsprechende Kenntnisse und nachhaltiges Arbeiten vorweisen können. Sei es durch entsprechende Infos auf der Website oder sie haben wie ich (zusätzlich) die „Charta für nachhaltiges Design“ des AGD unterzeichnet.

Übrigens, man kann auch durch die dezente Platzierung von FSC- oder Blauer-Engel-Logos erreichen, dass Nachhaltigkeit auf ihrer kommuniziert und auch hier wahrgenommen wird.

Nachhaltiges Design ist gut für die Umwelt und ihr Image!

Tipp: Lesen sie auch meine anderen Beiträge zum Thema „Design & Nachhaltigkeit“ 

Noch ein Tipp: „Media Mundo Beirat für nachhaltige Medienproduktion“

 


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Passt das? Naturpapier für hochwertige Produkte …

… aber ja! Es kursiert ja immer noch das Vorurteil, dass hochwertige Produkte aus dem Luxus- und/oder Modebereich oder auch Technikbereich nicht auf Naturpapieren gedruckt werden können.  Das würde nicht passen. Das sehe ich nicht so. Auch Markenartikler wie Bogner, Strenesse oder Audi sind ebenfalls dieser Meinung.

Auch mit Naturpapieren lässt sich Hochwertigkeit gut vermitteln, passt auch zu Mode und Technik. Durch umweltfreundliche Veredlungen wie Stanzungen, Prägungen und andere Mittel bieten Naturpapiere durch ihre besondere Haptik viele Gestaltungsmöglichkeiten. Zumal man sich so auch wunderbar von der Konkurrenz abheben kann.

Der Vorteil von Naturpapier liegt klar im haptischen Gefühl, in der haptischen Erfahrung. Es lassen sich damit Emotionen und Botschaften unterstreichen bzw. vermitteln.

Naturpapier ist ungestrichenes Papier. Es hat eine eher rauhe Oberfläche. Man kann mit den Fingern die Fasern spüren. Auch nimmt Naturpapier Farbe und Licht anders auf, es ist saugender und es ergibt sich ein anderes Erscheinungsbild.

Diese Visitenkarten, Flyer und Werbepostkarten wurden komplett auf ungestrichenem Naturpapier (Recyclingpapier von 170 bis 350 g/qm) gedruckt …

Mehr zur technischen Seite von Naturpapieren lesen Sie hier weiter … 

PS: Auch für Weihnachtskarten sind Naturpapiere bei bestimmten Motiven eine gute Wahl, zum Beispiel …


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Mein grünes Büro

(c) Fotos Heidrun Lutz

Irgendwie hatte ich das Gefühl, heute mal wieder etwas in Sachen Grünes Büro schreiben zu müssen.

Wer sich wie ich nachhaltige Werbung auf die Fahnen geschrieben hat, sollte auch nachhaltig, umweltfreundlich arbeiten. Für mich ist das selbstverständlich und kein Lippenbekenntnis oder ein Trend auf den ich aufgesprungen bin.

Ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert: Inzwischen verwende ich zu 100 Prozent Recyclingpapier (in unterschiedlichen Weißgraden, je nach Einsatzzweck), schreibe und zeichne mit Bleistiften aus alten Zeitungen, markiere mit einem Trockenmarker und verschicke meine Briefpost in DirektRecycling-Umschlägen per GoGreen.

Natürlich sind auch meine Visitenkarten auf 100 Prozent Recyclingpapier gedruckt. Briefpapier habe seit 2009 nicht mehr drucken lassen, da die meiste Post ohnehin elektronisch übermittelt wird. Es hätte sich selbst eine kleine Auflage kaum gelohnt und nur unnötig Ressourcen verbraucht.

So wird mit meinem Grünen Büro, quasi nebenbei, auch die Werbung für meine Kunden ein Stückchen grüner, nachhaltiger. Damit die PrintWerbung auch möglichst nachhaltig ist, werden Flyer & Co. umweltfreundlich gedruckt, wenn möglich von einer Druckerei in der Nähe,in angemessenen Auflagen. Oder, wenn möglich gibt es nur eine PDF-Version.

Weitere Tipps, wie auch Sie Ihr Büro grüner machen können gibt es hier im Blog >> Grünes Büro

In meiner XING-Gruppe „Nachhaltige Werbung“ gebe ich ebenfalls Tipps fürs grüne Büro sowie auf meiner Facebook-Site.

Übrigens: So schön kann eine Gestaltung auf grauem (weißes gibt es natürlich auch) Recyclingpapier wirken …

Obwohl noch nicht offiziell: Ich freue mich sehr, dass mein Engagement nun auch vom B.A.U.M. (Umweltfreundlichstes Büro Deutschland) ausgezeichnet wird. Mehr dazu in Kürze.

PS: Übrigens gebrauchte Büromöbel sind in der Regel nachhaltiger – im doppelten Sinn – als der Neukauf, es werden wertvolle Ressourcen und Ihr Budget geschont.  Mein Tipp dazu: www.das-curriculum.de, Christine Müller berät Sie kompetent und zeigt Lösungen und Möglichkeiten auf, wie Sie an gebrauchte (Marken)Büromöbel kommen oder Ihr Bestandsmobilar zu Geld machen können.


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Nachhaltige Werbung ist mehr als umweltfreundlicher Druck

Natürlich freue ich mich, wenn ich meine Kunden davon überzeugen kann, ihre Printmedien umweltfreundlich drucken zu lassen. Schließlich ist es besser für die Umwelt – und das Image. Zumal viele Druckwerke heute kaum noch teurer sind als konventionelle. Jedoch auch im Druckbereich gilt es, genau hinzuschauen. Denn genau wie Supermarkt-Bio-Produkte gibt es auch Unterschiede bei Umweltdruckereien. Manche bieten „nur“ Umweltpapiere an, drucken aber mit Mineralölfarben. Andere bieten „echte“ Nachhaltigkeit. Vom Umweltpapier, über Klimaneutrales Drucken, Abwasseraufbereitung/Wasserkreislauf, Öko-Farben, faire Bezahlung der Mitarbeiter, eigene Energieerzeugung usw.

Aber: umweltfreundlicher Druck von Werbemedien ist nur ein Baustein in der nachhaltigen Werbung.

Für mich als Grafikdesignerin gehört zur nachhaltigen Werbung auch bereits der erste Schritt, die Entwicklung eines Werbemittels, wie z.B. Visitenkarten. Es sind Fragen zu beantworten wie: Was passt zum Kunden? Welches zentrale Element der Wiedererkennung (es muss nicht immer das Logo sein) ist ideal? Was soll z.B. die Visitenkarte vermitteln? Dazu gehört auch die Wahl des Papiers, die Haptik (die meiner Meinung nach leider viel zu oft eine untergeordnete Rolle spielt), die Farbe, Format, besondere Merkmale wie erhabene Stellen, Ausstanzungen usw.

Bestenfalls sollte eine Visitenkarte einen Mehrwert bieten, Einzigartig sein, Qualität vermitteln, Emotionen wecken.

Sicher, solche Extras wie Spezialpapiere und Sonderformen etc. sind nicht gerade billig, aber ich meine lieber ein paar Euro mehr investieren und dafür weniger Karten produzieren lassen. Denn 1000 Visitenkarten die aussehen wie 1000 andere auch, die dann nicht selten in großen Mengen im Müll landen, weil gar nicht so viele verteilt werden können, davon hat niemand etwas. Nachhaltig ist das in keinem Fall.

Und, überlegen Sie einmal: Was wertschätzen Sie mehr: eine ausgefallene, einzigartige Visitenkarte oder eine 08/15-Karte? Welche werden Sie selber lieber an Ihre Interessenten geben bzw. welche überreichten behalten?

Denn wer seine Werbung gerne und mit Wertschätzung weitergibt, wird dieses Gefühl auch beim Empfänger erzeugen. Glauben Sie mir, das ist wirklich so 🙂

Tipp: Lesen Sie auch meinen Beitrag „Visitenkarten: Auffällig, Anders, Nachhaltig„.