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Ein Kommentar

Corporate Identity: Die Farbe Orange

Es gab mal eine Phase, da galt Orange als das neue Grün – so ein bisschen gilt das wohl auch heute noch. Aber nicht nur „grüne“, nachhaltig aufgestellte Unternehmen, Start-Up’s entscheiden sich interessanter Weise oft für einen Orangeton als (Haupt-)Unternehmensfarbe, wie ich immer wieder feststelle.

Durchaus verständlich, denn Orange ist die lebendigste, aufmerksamkeitsstärkste Farbe überhaupt. Sie strotzt vor Aktivität, Lebendigkeit, leuchtet und springt sofort ins Auge. Orange ist einfach eine unglaublich heitere, positive Farbe. Dennoch: Orange passt nicht zu jedem Unternehmen, zu jeder Branche. Nur aufgrund der Stärke, die Orange ausstrahlt, darauf zu setzen, ist zu kurz gedacht. Es kann jedoch eine gute Alternative sein, wenn man nicht darauf verzichten möchte, sie als Zweitfarbe, als Kontrast zur Hauptfarbe, einzusetzen.

Eigentlich klar, jedoch möchte ich noch einmal darauf hinweisen, wenn ihr beabsichtigt ein Unternehmen zu gründen oder euer Corporate Design einem Relaunch unterziehen wollt, holt euch von Anfang an einen Profi (gerne auch mich 😉 ) mit ins Boot, er/sie wird euch helfen, die richtige, die passende Farbwahl für euch, für euer Business, zu treffen. Damit ein „rundes“ Unternehmens-Gesicht entsteht.

Beispielhaft, zur Inspiration, habe ich für euch mal eine besonders farbintensive Farbpalette mit Orange herausgesucht, die ganz oder in Teilen auch für ein Corporate Design dienen kann.

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Tipp! Mehr Farbpaletten zur Inspiration gibt es übrigens an meinem Pinterest-Board >

Ein aktuelles Corporate Design-Beispiel (Relaunch) aus meiner Werkstatt …

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Wie ihr seht, auch einem Unternehmen aus der Immobilienbranche kann ein Orangeton (als „Highlighter“) sehr gut zu Gesicht stehen. Der verwendete leicht abgesoftete Orangeton ist – wie ihr euch sicher denken könnt – abgeleitet von den oft terracottafarbenen Dachziegeln. Klar und wohltuend hebt sich das Unternehmen so von der ja oft etwas angestaubten Grau-Blau-Präsentation vieler Mitbewerber ab. Und ich finde ein sehr stimmiges Gesamtbild für „Wohlfühl Immobilien“. Es passt, oder?

Hier noch ein weiteres Beispiel aus meiner Werkstatt: Ein GelbOrange als (Leit-)Firmenfarbe …

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Mehr zur Farbwirkung, Farben & Corporate Identity lest ihr hier >>
Zu Gelb habe ich auch einen eigenen Beitrag >> verfasst.

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Frühlingsgrün

Geht es ihnen auch so, endlich Frühling und schon hat er sich wieder verkrochen. Frisches Frühlingsgrün und erste bunte Farbtupfer lassen fast überall noch auf sich warten. Also, habe ich mein Bildarchiv durchforstet und ein paar Bilder zusammengestellt, als kleiner Augenschmaus oder die auch ihr Büro ergrünen lassen könnten … Das hebt die Stimmung und tröstet ein wenig über das Warten auf den Frühling hinweg … Dazu vielleicht noch eine neue Grünpflanze, die zudem das Raumklima verbessern hilft. Wie wär’s damit? 🙂

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Und natürlich auch für saisonale Werbung ist ein knackiges Frühlingsgrün jetzt genau richtig.

Frühlingsgrün. Frisches Apfelgrün. Satt Grün. Saftig Grün. Grasgrün. Knackgrün fürs Corporate Design. Eine vom Frühling inspirierte Farbpalette, Farbinspiration für ihre Frühlings-Werbung. Oder für die (neue) Büroeinrichtung. Denn Grün belebt, macht einfach gute Laune und es arbeitet sich in einem frischen Ambiente gleich viel besser, stimmt’s?

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Wie auch immer, lassen sie sich inspirieren und vielleicht gefällt ihnen eines der Bilder, dann schauen sie gerne in meinem Shop vorbei, dort gibt es Kunstdrucke, Poster und Grußkarten aus meiner Werkstatt.

PS: Und natürlich sind die Bilder auch als lizenzfreie Bilder für Werbung und Readktion erhältlich. Bei Interesse einfach danach fragen.


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Geschäftspapiere

Heute mal ein paar Worte zu Geschäftspapiere, also vor allem Visitenkarten, Briefpapier, Kurzmitteilungen, Gutscheine, Imagekarten.

Die Aufgabe von Briefbögen, Visitenkarten & Co. ist es das Image Ihres Unternehmens zu definieren und zu transportieren. Es geht dabei nicht nur darum, grundlegende Informationen zur Verfügung zu stellen, sondern auch die Philosophie der Firma zu vermitteln.

Das Zusammenspiel von textlichen und grafischen Elementen sollte möglichst originell und einprägsam sein. Einzigartig, unverwechselbar, anschaulich, verständlich. Ist Ihr Unternehmen international tätig, ist es zudem wichtig, dass die Gestaltung auch auf globaler Ebene funktioniert.

Gerade bei Einzelunternehmern – wie mich – und Kleinunternehmern spielt die Visitenkarte eine vielleicht noch wichtigere Rolle als sonst, denn man kann sagen: “Meine Visitenkarte. Das bin ich”. Man sollte also deren Bedeutung nicht unterschätzen.

Visitenkarten gehören zum guten Ton im Geschäftsleben. Sie werden beim Erstkontakt zur Vorstellung ausgetauscht. Sie sind zusammen mit Ihrer eigenen Person, das erste Bild, das man sich von Ihnen macht. Eine zweite Chance für den ersten Eindruck bekommen Sie nicht. Deshalb kommt besonders dem Layout der Visitenkarte eine wichtige Aufgabe zu.

Hier ein paar Beispiele von Visitenkarten, die ich im Laufe der letzten Jahre gestaltet habe und zu meinen persönlichen Favoriten zählen.


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Neuauftritt für Shiatsu – Sigrid Dey

Hin und wieder stelle ich ja in meinem Blog ein Projekt vor und jetzt ist es mal wieder soweit. Warum gerade dieses Projekt? Nun, es hat mir einfach besonders viel Freude gemacht, es ist eines meiner Lieblingsprojekte der letzten Monate. 

Aufgabe war es für eine neu gegründete Shiatsu-Praxis das Corporate Design zu entwickeln, dazu div. Werbematerialien und eine Website zu gestalten. Im Detail …

  • Logoentwicklung
  • Info-Flyer im DIN lang Format, 6-seitig
  • Geschenkgutschein-Karten, DIN lang, 4-seitig
  • Neueröffnungskarte, im PMAX-Format
  • Visitenkarten, 2-seitig
  • Aufsteller (Plakate)
  • Website im ResponsiveDesign

Ziel und Wunsch der Kundin war es, dass der Auftritt luftig leicht und „entspannt“ wahrgenommen wird, ein Hauch Zen und das Logo prägnant ist und sowohl Bewegung, Dynamik als auch das Ruhende, entspannte vermittelt wird.

Flyer und Karten wurden auf FSC-zertifiziertem Papier gedruckt, in unterschiedlichen Grammaturen, auf seidenmattem Papier mit einer schönen Haptik. Die Plakate wurden auf Affichenpapier für In- und Outdooreinsatz gedruckt.

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An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei Sigrid Dey für die super angenehme Zusammenarbeit und ihr Vertrauen in meine Arbeit bedanken! Ich denke, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die vielen positiven Feedbacks geben uns zudem Recht, es ist uns gelungen, alle Aspekte, die wir vermitteln wollten, alles was Frau Dey wichtig war, ist erkennbar und wird entsprechend wahrgenommen. Viel Erfolg und alles Gute!

Danke auch an Benjamin Hanna, der die Programmierung der Website übernommen hat und alles perfekt, schnell und zuverlässig umgesetzt hat.


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Mein Jahresrückblick 2013 – (fast) alles kam anders als gedacht

Vor fast genau einem Jahr war ich noch zuversichtlich, dass meine neue Website, meine Neupositionierung, schon bald in trockenen Tüchern ist und freute mich auf das Neue und wie es ankommt. Daraus wurde erst mal nichts. Denn gleich im Januar hielten mich meine lieben Kunden schwer auf Trab. Was mich natürlich gefreut hat, dass das Jahr so gut startete. Und so ging es dann auch die nächsten Monate weiter, bis zum Sommer.

Da war ich dann so ausgepowert, dass ich mir nach fast zehn Jahren Selbstständigkeit zum ersten Mal eine echte Auszeit von zwei Wochen gönnte. Wollte mich einfach mal treiben lassen und je nach Lust und Laune nur ein wenig an meinem Neuauftritt arbeiten, aber die Batterien waren so leer, dass ich meine Skizzen und Ideen kaum einmal in die Hand nahm.

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Im Kopf wieder frisch und voller Elan freute ich mich Anfang August auf neue Herausforderungen, die jedoch erst einmal ausblieben. Also, nutzte ich die Gunst der Stunde und feilte nun an meinem neuen Auftritt. Es ging voran, bald stand der neue Name fest: WILDPEPPERMINT DESIGN und auch das Logo, das CI war zumindest in groben Zügen fixiert. Erste Ideen für die Website gab es auch schon.

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Ehe ich mich versah, war es Herbst geworden und es ging wieder rund. Das Projekt „Neuauftritt“ musste also wieder warten. Wer weiß wofür es gut war …

Ende Oktober: Die Wochen flogen nur so dahin und ich hatte noch immer keine Weihnachtskarten für meine 2013er Kollektion kreiert. Irgendwie schaffte ich es – wenn auch um einiges später als sonst – dann doch und präsentierte sie in meinem Blog.

Weihnachtskarte, Sonderformat, exklusiv, Stanzung, CIGanz besonders habe ich mich darüber gefreut, dieses Jahr eine ganz spezielle, sehr individuelle Weihnachtskarte gestalten zu dürfen. Gedruckt auf einem exklusiven, sanft schimmernden Karton, unter Berücksichtigung des CI und mit Stanzung versehen. Dazu die passenden, ebenfalls sehr edel wirkenden Kuverts. Was soll ich sagen, der Kunde war super zufrieden und ich bin es auch.

Bis zu diesem Zeitpunkt lief es alles gut, tolle Projekte, zufriedene Kunden, Weihnachtskarten kamen gut an und ich habe sogar zwischendurch an meinem Neuauftritt weiterarbeiten können, das Basislayout für meine Website fertiggeestellt.

Und, dann hat es mich so richtig von den Socken gehauen, Computercrash von der übelsten Sorte, zudem zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt, es waren noch Weihnachtskarten, ein Plakatkalender und ein paar andere Projekte, die dringend fertiggestellt und gedruckt werden mussten …

Dienstagabend war noch alles o.k., nur Outlook hatte etwas „gesponnen“ worüber ich mich zwar gewundert, aber nicht weiter nachgedacht habe. Mittwochmorgen den Computer angeschaltet, hochgefahren und dann war Schluss. Nichts ging mehr. Mit dem Support lange telefoniert und alles Mögliche ausprobiert, im Bios rumgeklickt, Diagnose-CD eingelegt … nichts zu machen, die „Kiste“ war und blieb tot.

Dann fing die Telefoniererei an, um einen Computerservice zu finden, der möglichst schnell helfen konnte. Alle ausgelastet, Wartezeit 1-2 Tage und dann je nach Schadensszenario weitere Tage, bis ich meinen Computer wieder bekomme. Puh … Da musste ich erst mal tief Luft holen. Zum Glück fand ich dann einen tollen Service. Mein Computer kam sofort (am Donnerstag) auf die „Intensivstation“ 😉 und wurde auf Herz und Nieren durchgecheckt.

Obwohl schon vermutet, der nächste Hammer: die Festplatte war hinüber. Oh nein nicht schon wieder dachte ich … Allerdings meinte der Techniker, die Daten ließen sich retten, wird aber mindestens einen Tag dauern … o.k., Hauptsache ich bekomme meine Daten zurück. Denn praktischer Weise war mein Backup auf der externen Platte auch fehlerhaft, die neuesten Daten waren von 2011. Toll …

Büro, Schreibtisch, Skizee, 4plus-marketingservice

Ich saß wie auf heißen Kohlen, übte mich in Geduld und stürzte mich in die Ablage, die ich sonst immer erst zwischen den Jahren erledige und hoffte darauf, meinem Computer vor dem Wochenende zurück zubekommen.

Der sehnsüchtig erwartete Anruf kam, allerdings nicht mit der erhofften Nachricht: „Das Betriebssystem macht Probleme, hat auch Fehler. Es kann noch etwas dauern …“ Nachmittags die nächste Hiobsbotschaft, das Betriebssystem läuft zwar wieder, die Daten sind gerettet, aber es sind Unmengen an Viren auf meinem Computer, die erst alle eliminiert werden müssen …

Da frage ich mich, wozu ich Security-Software installiert habe … Also, auch das noch! Gut es hilft nichts, muss ich eben weiter warten, dachte ich mir. Allerdings wirklich ruhig konnte ich jetzt nicht mehr bleiben, Weihnachten und damit die Deadlines für die Drucksachen wurden immer knapper. Ich hoffte auf Montag. Jedoch, das Elend nahm kein Ende, immer noch Probleme mit den Viren … und Firefox wollte plötzlich auch nicht mehr …

Dienstagnachmittag: Endlich! Der erlösende Anruf. Alles ist wieder gut, ich kann den Computer abholen. Entseucht, mit neuer Security-Software ging es abends gleich los. Nach drei „Nachtschichten“ hatte ich alles Wichtige aufgearbeitet, die Weihnachtskarten & Co. gerade noch rechtzeitig in Druck geben können. Noch mal gutgegangen!

Mein Fazit aus diesem Desaster: Ein neues Betriebssystem kommt in Kürze auf meinen Computer, denn den geplanten Computer-Neukauf habe ich aufgeschoben, zumal der Techniker des Computerservice meinte, ich hätte ein Top-Gerät mit sehr guter Performance und er würde nur das Betriebssystem erneuern, sprich auf Windows 7 aufrüsten.

Und außer der externen Festplatte werde ich noch eine zweite einbauen lassen, die die erste Platte spiegelt, die wichtigsten Dateien werde ich zusätzlich in einer Cloud sichern und später werde ich noch ein gebrauchtes Mac Book kaufen – für alle Fälle. Damit ich zumindest online gehen und weiterarbeiten kann, falls mich mal wieder ein Crash erwischt. Man kann ja nie wissen …

Tja, so kann es gehen.

Wie auch immer, insgesamt betrachtet, war es ein recht gutes Jahr und am Ende sogar sehr versöhnlich, denn mein letztes Projekt war ein echtes Lieblingsprojekt: die Entwicklung des Logos/Corporate Designs für die Shiatsu-Praxis von Sigrid Dey, das ich zum Jahresende verwirklichen durfte. Im Januar wird die Website entstehen und ich wünsche Frau Dey schon jetzt alles Gute, viel Erfolg und viele nette, zufriedenen Kunden!

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Was ich bei all dem Trubel ganz vergessen hatte, mein 10-jähriges Jubiläum … Das ich dann aber doch noch mit einer kleinen Aktion würdigte.

Adieu 2013 … eine Tür schließt sich und die eine neue öffnet sich. Ich bin gespannt, was 2014 bringt.

In diesem Sinne, ein glückliches, gesundes und erfolgreiches 2014!