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Visitenkarten: Auffällig. Anders. Nachhaltig.

Wer erfolgreich werben will, muss sich von der Masse abheben. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

Visitenkarten gehören zum guten Ton im Geschäftsleben. Sie werden meist beim Erstkontakt zur Vorstellung ausgetauscht. Sie sind zusammen mit Ihrer eigenen Person, das erste Bild, das man sich von Ihnen macht. Eine zweite Chance für den ersten Eindruck bekommen Sie nicht. Deshalb kommt der Gestaltung der Visitenkarte eine besonders wichtige Aufgabe zu.

Ihre Visitenkarte sollte nicht nur grundlegende Informationen zur Verfügung stellen. Die Gestaltung sollte möglichst originell und einprägsam sein, natürlich im Rahmen des Corporate Design. Einzigartig, unverwechselbar, anschaulich, verständlich.

Ist Ihr Unternehmen international tätig, ist es zudem wichtig, dass die Gestaltung auch auf globaler Ebene funktioniert.

Eindruck & Ausdruck: Meine Visitenkarte. Das bin ich.

Allzu oft sehe ich langweilige Karten, die mehr oder weniger austausch-
bar sind und noch öfter wird die Rückseite nicht genutzt. Das ist schade. Denn das ist verschenkter Werbeplatz. Zum Glück gibt es auch viele tolle Beispiele, und richtig ausgefallene Ideen, die bestens im Gedächtnis haften bleiben.

So genug der „Vorrede“: Hier kommt meine Ideensammlung zur anderen Gestal-
tung von Visitenkarten.

Material: Papier/Karton (klar, das naheliegendste), Metall, Kunststoff, Holz (MicroWOOD ®), Filz, Gummi, Leder, Keks-/Kuchenteig, Esspapier (Oblaten) …  Sicher fallen Ihnen noch mehr bedruckbare Materialien ein.

Veredelungen/Oberfläche & Details: Ausstanzungen, Blindprägung (erhaben oder tief), unterschiedliche Papiersorten (Vorder-/Rückseite), Papier mit markanten Oberflächenstrukturen wie z. B. Seidenoptik, mit Stoffeinschlüssen, Rillen, Sandpapier-Streifen (Feile) usw. Seed Paper sind ebenfalls eine wunderbare Idee – nicht nur für Visitenkarten. Es sind im Papier Samenkörner eingeschlossen, die Karte kann dann ähnlich wie ein Saatband verwendet werden. So wird die Visiten-
karte grün oder bunt – je nach Samenmischung:  www.botanicalpaperworks.com

Extras fürs Auge und die Haptik: eine Öse, ein Band, aufgeklebter Teebeutel, Bonbon, Kaugummi, Briefmarke, Glücks-Cent, Blüte …

Auch Duft(lack) kann eine schöne Idee sein.  Oder Visitenkarten mit  Mehrwert, zum Beispiel mit QR-Code, mit Gutschein (bei Vorlage gibt es ein Geschenk), mit Bonusangebot oder Bonussammelkarte auf der Rückseite.

Formen: Es muss nicht immer die Standard-Kartenform und –größe sein. Warum nicht rund, dreieckig, oval, sternförmig usw.? Oder in Form einer Figur (2D oder 3D), in Blattform, Bierdeckel/Untersetzer, Ansteck-Button, USB-Stick, eine Karte mit integriertem Werkzeug, ein Lineal, Lesezeichen, ein Brillenputztuch,  Streichholzbriefchen, Brillenetui, Pillenbox, Flaschenöffner, Zettelbox (Deckel als Visitenkarte zum abtrennen), Feuerzeug, Mini-CD.

Ich könnte mir auch eine Spardose vorstellen (z. B. in Hausform), eine kleine Dose/Box mit essbarem Inhalt, eine Samentüte oder  eine verpackte Gewürzprobe, ein Rakel, jeweils mit aufgedruckten Visitenkarten-Infos. Auf diese Weise haben Sie sogar Werbegeschenk und Visitenkarte in einem.

Die Rückseite könnte mit Ihrem Adressaufkleber zum abziehen bestückt sein, ein Kofferanhänger sowie viele andere Dinge des täglichen Lebens sind denkbar.

Verarbeitungsarten: Außer dem üblichen Farbdruck, Stanzungen, Prägungen usw. finde ich es auch schön, einen schicken Karton (oder handgeschöpftes Papier) einfach zu bestempeln und/oder per Hand zu beschriften (evtl. nur den Namen). Oder sogar einfach nur ein zweifarbiger Karton mit einem auffälligen Symbol plus die www-Adresse. Also ganz reduziert.

Oder eine „mehrfache“ Visitenkarte, in der Größe einer Postkarte mit vier vorge-
stanzten/perforierten Visitenkarten zum Heraustrennen und weitergeben.

Oder Kombinationen aus den verschiedenen genannten Materialien, Formen, Veredelungen und Verarbeitungsarten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Visitenkarten für alle Sinne.

Einige Links zur weiteren Inspiration:
www.sinn-frei.com  |  tipps-kreative-visitenkarten www.sloganmaker.net

Last but not least, noch ein Wort zur Nachhaltigkeit. Viele von den vorgeschlagenen Ideen sind nicht nur besonders auffällig, sondern auch im besten Sinne nachhaltig.

Papier: FSC oder Recyclingpapiere gibt es in großer Auswahl.

Druck: möglichst klimaneutral, mit Ökofarben. Besonders nachhaltig wird es, wenn die Druckerei z.B. mit Ökostrom arbeitet oder sogar selber Ökostrom erzeugt, Regenwasser nutzt, nach Umweltaudits usw. zertifiziert ist und Geräte nutzt, die besonders schonend mit Ressour-
cen umgehen und langlebig sind.

Apropos Langlebigkeit, auch ein wichtiger Aspekt in Sachen Nachhaltigkeit: Ein besonders robustes, hochwertiges Papier evtl. noch mit einer umweltfreundlichen Folienkaschierung versehen oder eine Holz-Visitenkarte ist zwar teurer als ein Standardpapier. Dafür aber langlebiger, was wiederum Ressourcen spart und damit umweltfreundlicher ist. Und auch länger bei Ihren Kunden gut aussieht!

Vielleicht habe ich Ihnen jetzt ja Lust auf mehr gemacht. Interesse an anderen, auffälligen, nachhaltigen Visitenkarten? Dann freue ich mich auf Ihre Anfrage.

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