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Wildpeppermint-Design steht für nachhaltiges Grafikdesign

Eigentlich dachte ich, dass nachhaltiges GrafikDesign, nachhaltige Werbung, inzwischen ein etablierter Begriff ist und die Infos auf meiner Website und hier im Blog ausreichend Erklärung liefern. Offenbar finden aber nicht alle die Infos und/oder haben keine Zeit oder Muße die Informationen dazu zu lesen.

Nachhaltige-Werbung, authentisch, echt, nachhaltige werbung hat mehrwert, wildpeppermint-design.deNun wie auch immer, kürzlich hatte ich die Gelegenheit und durfte nachhaltige Werbung bzw. GrafikDesign im speziellen (mal wieder) näher ausführen. Was genau sich dahinter verbirgt, warum ich mir „Nachhaltigkeit“ auf die Fahnen geschrieben habe, was es bringt.

Da ich aber nicht alles noch einmal detailliert hier niederschreiben möchte, mein Versuch, es kurz und knapp auf den Punkt zu bringen:

Nachhaltiges GrafikDesign fängt nach meiner Auffassung bei der umweltfreundlichen Büroausstattung, dem „grünen Büro“ an, geht über die Wahl der Zulieferer, deren Dienstleistungen und Produkte (Umwelt-Druckereien, Öko-Werbemittel, CO2-neutraler Versand), bis zu meinen Kooperationspartnern (Webentwickler, Texter etc.), die auch überwiegend nachhaltig „aufgestellt“ sind.

Ich versuche vom ersten Telefonat bis zum fertigen Werbewerk (Print und Online) die „nachhaltige Kette“ so stringent wie möglich durchzuhalten. Damit die Umwelt so wenig wie möglich belastet wird. Und so arbeite ich auch nur vom Home-Office aus. Diese Arbeitsweise schont zudem nicht nur die Umwelt, sondern auch dein Budget (keine Reisekosten) sowie unsere ja immer so knappe Zeit.

Für alle, die etwas mehr Zeit investieren wollen/können, empfehle ich die Infos zu „Nachhaltiger Werbung/Design“ auf meiner >> Website und die div. Beiträge hier im Blog.

Alles klar? Oder doch noch Fragen? Dann stehe ich natürlich gerne hier, per > email oder telefonisch Rede und Antwort.

WILDPEPPERMINT-DESIGN – frisch. nachhaltig. fair.

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Mit haptischen Signalen mehr Werbewirkung erzielen

Befühlt ihr auch so gerne schönes, griffiges Papier, Gegenstände mit Struktur? Wollt ihr erhabende Elemente auch immer sofort erfühlen? Bleibt eine „spannende“ Oberfläche nicht besonders gut in eurem Gedächtnis? Wenn etwas meinen Tastsinn anspricht, kann ich kaum widerstehen, ich muss fühlen. Wie zum Beispiel bei diesem wunderschön gestalteten Buch, das ich mir kürzlich kaufte. Natürlich nicht nur deshalb, auch des Inhalts wegen 😉

Haptik---Der-Garten-über-dem-Meer-2Es ist einfach wunderbar die feine Leinenstruktur zu erfühlen, die glatten, noch frischen Buchseiten zu berühren, zu riechen, die Farben, die hochwertige Aufmachung, die Gestaltung insgesamt. Ich finde perfekt gelungen und rundum stimmig.

Leider wird der Tastsinn, das Fühlen, das Erfahren und Erfassen von Oberflächen, die Haptik viel zu oft verkannt oder sogar falsch eingesetzt, besonders in der Werbung. Obwohl wir wissen, dass wir Menschen multisensorische Wesen sind, eigentlich kaum verständlich.

Denn je mehr unserer Sinne z.B. bei einem Lernprozess beteiligt sind, umso höher ist die Gehirnaktivität. Informationen, die wir mit allen Sinnen erfassen, merken wir uns besser und behalten sie sogar länger.

So wird auch klar, warum nur am Bildschirm betrachtete, gelesene Informationen bei weitem nicht so gut in Erinnerung bleiben wie das gedruckte Wort/Bild. Kommen dann noch haptische Erfahrungen/Effekte hinzu, erhöht sich so auch die Werbewirkung von Printprodukten.

>> Vorsicht: Reine Effekthascherei wird schnell durchschaut. <<

Nur auf Effekte zu setzen, ist jedoch zu kurz gedacht, das wird schnell durchschaut, die Wirkung, die man erzielen wollte, kann verpuffen. Oder noch schlimmer: Die Wirkung verkehrt sich sogar ins Gegenteil. Reine Geldverschwendung und dazu noch unnötiger Müll.

Ein Beispiel: Kurz vor Weihnachten fischte ich einen silberfarbenen Folienumschlag aus meinem Briefkasten. Mein erster Gedanke: Schon wieder so ein furchtbarer „Plastik-Silberglanz-Glücksspiel-Werbebrief“ und war schon drum und dran ihn in den Müll zu werfen. Doch die handgeschriebene Adresse (in Kombination mit maschinellem Freimachungsvermerk) ließ mich genauer hinschauen. Es war Business-Weihnachtspost.

>> Silberfolie wirkt nicht per se hochwertig. <<

Ich öffnete den Umschlag und zog eine weiße Klappkarte (ca. 23 x 23 cm) mit ein paar wenigen, kaum erkennbaren silberfarbenen, foliengeprägten Sternkonturen und einem Weihnachtsbaum, heraus. So gar nicht mein Fall. Aber das ist natürlich auch Geschmackssache. Was ich damit sagen will, hier hat einfach nichts gepasst. Vor allem: Mit silberfarbenen Palstikfolienumschlägen lässt sich kaum Hochwertigkeit vermitteln. Denn das war es, wie ich erfuhr, was vermittelt werden sollte: Hochwertigkeit, Wertigkeit … Schade, Ziel verfehlt.haptische-signale

Zu „edel, hochwertig“ wäre mir spontan ein hochwertiges, vielleicht  handgeschöpftes, Papier mit hoher Grammatur für Umschlag und Karte eingefallen. Ein Papier mit feiner Struktur, mit Fasereinschlüssen oder mit einer feinen, samtigen Oberfläche. Auch hätte ich mir eine Karte mit  Ausstanzung, einer erhabenen Prägung gut vorstellen können. Evtl. noch ein einzelnes weihnachtliches Element mit Goldfarbe, wenn es denn sein muss …

Wie dieses Beispiel zeigt, haptische Signale sollten wohldurchdacht sein und zielgerichtet eingesetzt werden. Dann können sie einen positiven Effekt haben, eine (Werbe-)Aussage unterstützen. Denn, was wir fühlen können, hat unsere volle Aufmerksamkeit, eine Berieselung ist nicht möglich. Und, auf diese Weise können sogar Responsive-Quoten deutlich erhöht werden.

Es gibt viele Möglichkeiten mit haptischen Signalen einen Mehrwert in der Werbung zu erzielen …

>> Link-Tipps: koenig-konzept.com und sylvialerch.de
>> Lesetipp: „Touch – Der Haptik-Effekt im multisensorischen Marketing“

 


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Warum ich meinen Stundensatz anheben werde

Ich habe lange überlegt, abgeschlossene Projekte auf erbrachte und abgerechnete Leistungen analysiert, gerechnet, das Pro und Contra abgewogen. Nun ist die Entscheidung gefallen: Ich werde meinen Stundensatz – nach fünf Jahren – anpassen und hoffe auf euer Verständnis für diesen Schritt.

Meine Gründe: Vor allem die Tatsache, dass ich immer mehr „fremde“ Leistungen zusätzlich erbringe, jedoch kaum abrechne bzw. abrechnen kann. Und zu einem Teil ist dieser Schritt auch den gestiegen Kosten geschuldet.

Fotocollage Time is money, zeit ist geld, wildpeppermint-design.de

Foto: stillfx / 123rf.com / Bearbeitung: http://www.wildpeppermint-design.de

Oft recherchiere ich mal eben schnell etwas zwischendurch, suche ein passendes Bild für den Kunden, oder ein Kunde ruft an und möchte diese oder jene Info/Hilfe, Abstimmungen mit der Druckerei, eine (An)frage per Mail, die beantwortet werden will und vieles mehr. Es ist kaum machbar wirklich jede zehn Minuten, jede halbe Stunde exakt zu erfassen und abzurechnen. Oder ich habe irgendwann mehr mit der Erfassung von Leistungen zu tun, als mit meiner eigentlichen Arbeit …

Vielen Auftraggebern ist zudem gar nicht bewusst ist, dass man als Grafikdesignerin nicht einfach nur einen oder mehrere Entwürfe (je nach Projekt/Auftrag) macht, sondern dass viel Arbeit drum herum zu tun ist, was jedoch meist nicht oder nur teilweise in die Kalkulation mit einfließt.

>> Auch der AGD (Allianz Deutscher Designer) ist auf diese Problematik eingegangen und bringt es auf den Punkt: „Die Vergütung von Designdienstleistungen setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen: Entwurfsarbeiten oder Prototypen, Nutzungsrechten sowie alle weiteren Dienstleistungen, die im Rahmen eines Auftrags anfallen. »Die Phasen der Recherche, Ideenfindung, Beratung sowie Evaluation werden von der Wirtschaft oftmals nicht beachtet«, beklagt AGD-Geschäftsführerin Victoria Ringleb. Dabei seien sie die Grundlage eines Designprozesses.

Diesem Umstand trägt der neue Vergütungstarifvertrag (VTV) Rechnung. Seine Kalkulationsbeispiele orientieren sich an den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sowohl für Designer als auch deren Auftraggeber. Unter anderem ergab sich bei der Neufassung ein aktueller durchschnittlicher Stundensatz von 90 Euro – vor vier Jahren betrug der noch 78 Euro.

Designentscheidungen werden immer mehr zu Strategieentscheidungen eines Unternehmens und sollten entsprechend wertgeschätzt werden. Daraus ergeben sich auch neue Wirkungsfelder für Designer. »Wir sehen, dass sich die Designzone Schritt für Schritt erweitert. Gerade bei komplexen Projekten werden Designer schon frühzeitig an den Tisch geholt und auch immer mehr als Berater eingebunden«, stellt Ringleb fest. Das bilde der aktuelle VTV ab.  //  (Quelle: page-online.de) <<

Soweit der Hintergrund. Da die Ausführungen des AGD auch meinen eigenen Überlegungen und Erfahrungen entsprechen, werde ich, wie schon eingangs erwähnt, meinen Stundensatz zum 1. Februar 2016 anpassen, wobei er unter dem ermittelten Durchschnittssatz des AGD bleiben wird. So wird den „artfremden“ Leistungen Rechnung getragen, ich muss nicht jede Kleinigkeit notieren und es ist für beide Seiten fair. Für mich als GrafikDesignerin und für euch als Auftraggeber.

Also, wer ohnehin plant, sein Logo einem ReDesign zu unterziehen, ein Corporate Design für sein neues Business benötigt, einen Flyer, Visitenkarten oder ein Weblayout möchte, hat noch bis zum 31. Januar 2016 die Chance meine Leistungen zum alten Stundensatz zu beauftragen.

Ich freue mich auf eure >> Anfragen und spannende neue Projekte!

PS: Noch ein Lesetipp: Realisitische Berechnung Stundensätze für Designer >>


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Corporate Identity: Die Farbe Orange

Es gab mal eine Phase, da galt Orange als das neue Grün – so ein bisschen gilt das wohl auch heute noch. Aber nicht nur „grüne“, nachhaltig aufgestellte Unternehmen, Start-Up’s entscheiden sich interessanter Weise oft für einen Orangeton als (Haupt-)Unternehmensfarbe, wie ich immer wieder feststelle.

Durchaus verständlich, denn Orange ist die lebendigste, aufmerksamkeitsstärkste Farbe überhaupt. Sie strotzt vor Aktivität, Lebendigkeit, leuchtet und springt sofort ins Auge. Orange ist einfach eine unglaublich heitere, positive Farbe. Dennoch: Orange passt nicht zu jedem Unternehmen, zu jeder Branche. Nur aufgrund der Stärke, die Orange ausstrahlt, darauf zu setzen, ist zu kurz gedacht. Es kann jedoch eine gute Alternative sein, wenn man nicht darauf verzichten möchte, sie als Zweitfarbe, als Kontrast zur Hauptfarbe, einzusetzen.

Eigentlich klar, jedoch möchte ich noch einmal darauf hinweisen, wenn ihr beabsichtigt ein Unternehmen zu gründen oder euer Corporate Design einem Relaunch unterziehen wollt, holt euch von Anfang an einen Profi (gerne auch mich 😉 ) mit ins Boot, er/sie wird euch helfen, die richtige, die passende Farbwahl für euch, für euer Business, zu treffen. Damit ein „rundes“ Unternehmens-Gesicht entsteht.

Beispielhaft, zur Inspiration, habe ich für euch mal eine besonders farbintensive Farbpalette mit Orange herausgesucht, die ganz oder in Teilen auch für ein Corporate Design dienen kann.

Farbpalette Feuerdorn, Farbinspiration Orange als Basis, Farben fürs Corporate Design, Farbinspiration CI, Orange, Grün, Leuchtende Farbpalette, wildpeppermint-design.de

Tipp! Mehr Farbpaletten zur Inspiration gibt es übrigens an meinem Pinterest-Board >

Ein aktuelles Corporate Design-Beispiel (Relaunch) aus meiner Werkstatt …

Referenz Corporate Design Wohlfühlimmobilien, Corporate DEsign und Logo Relaunch, Farbpalette Orange, Grün, Creme, wildpeppermint-design.de

Wie ihr seht, auch einem Unternehmen aus der Immobilienbranche kann ein Orangeton (als „Highlighter“) sehr gut zu Gesicht stehen. Der verwendete leicht abgesoftete Orangeton ist – wie ihr euch sicher denken könnt – abgeleitet von den oft terracottafarbenen Dachziegeln. Klar und wohltuend hebt sich das Unternehmen so von der ja oft etwas angestaubten Grau-Blau-Präsentation vieler Mitbewerber ab. Und ich finde ein sehr stimmiges Gesamtbild für „Wohlfühl Immobilien“. Es passt, oder?

Hier noch ein weiteres Beispiel aus meiner Werkstatt: Ein GelbOrange als (Leit-)Firmenfarbe …

Corporate Design Orange, Werbung Curriculum, Werbematerialien CI Orange, wildpeppermint-design.de

Mehr zur Farbwirkung, Farben & Corporate Identity lest ihr hier >>
Zu Gelb habe ich auch einen eigenen Beitrag >> verfasst.


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WILDPEPPERMINT-DESIGN – jetzt mobilfriendly

Im Zuge des Relaunches meiner Website: www.wildpeppermint-design.de wurde sie auch endlich mobilfriendly. Google findet es gut, wie mein Check ergab.

Kürzlich machte ich mir ja Gedanken zum Thema Responsive Webdesign. Wie Unternehmen arbeiten, welche Gerätschaften zur Arbeit, im Business genutzt werden und was ich von den technischen Entwicklungen zu Online-Medien halte, worauf man beim Design und Aufbau achten sollte.

Das Fazit was ich für mich daraus zog, war, dass ich meine Website zumindest endlich mobilfriendly machen wollte. Was ich kürzlich umgesetzt habe und gleichzeitig habe ich meine Website einem Relaunch unterzogen …

Neue Website WILDPEPPERMINT-DESIGN.de

Sicher war es nicht der letzte Relaunch, zumal sich die Moden/Trends mehr oder weniger schnell ändern und die technischen Entwicklungen immer weiter gehen. Frau sollte ja am Ball bleiben. Auch macht es mir einfach Spaß an meiner Website zu feilen, zu optimieren, Neues auszuprobieren.

Jetzt hätte ich es fast vergessen: Auch meinen Slogan habe ich leicht geändert …

frisch. nachhaltig. fair.

 

Denn mir ist es sehr wichtig, dass neben zeitgemäßer, frischer Werbung, Umweltaspekte berücksichtigt werden und faire Bedingungen für beide Seiten gelten. Wenn auch eigentlich selbstverständlich, aber es soll für meine Kunden sofort klar und sichtbar sein!

PS: Gerade eben entdeckt, zum Thema Faires Design gibt es eine Initiative, das werde ich mir mal genauer anschauen > www.fair.design


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Websites: Alles Responsive oder was?

Im Sauseschritt entwickelt sich das Internet weiter. Gestern war Responsive noch das Maß aller Dinge, damit die eigene Website auch auf mobilen Geräten, wie SmartPhones und Tablets, ebenso tadellos wie am Desktop funktioniert und gut aussieht. Und heute? Bald reicht dies wohl auch nicht mehr.

Responsive Webdesign, wildpeppermint-design

Denn nicht nur das Internet mit seinen Angeboten und Möglichkeiten, Design-Trends, die Technik, auch die Anzeigeformate entwickeln sich immer weiter. Sie werden einerseits immer kleiner (Smart Watches) und andererseits immer größer bis hin zu riesigen internetfähigen Smart-TVs auf denen sich eine „normale“ Responsive-Site verlieren dürfte oder einfach unschön aufpixelt. – Aus eigener Erfahrung kann ich zu den ganz kleinen und ganz großen Formaten nichts sagen, ich gucke wenig und nur „normales“ Fernsehen. Und das Internet nutze ich zu 99% im Homeoffice am großen Bildschirm.

Da mich der Hype, vor allem um das Smart-Phone und dass alles mindestens dafür optimal responsive sein muss so ein bisschen nervt, aber wohl unumgänglich ist, habe ich das Thema mal etwas vertieft. Schließlich betrifft es nicht nur meine Kunden, sondern auch mich.

Zurzeit geht man (noch) überwiegend vom Desktop/Laptop als Gestaltungsbasis aus, da eben die meisten Menschen damit ins Internet gehen und passt die Website responsive für Tablets und SmartPhones an, damit sie auch dort sauber und nutzerfreundlich angezeigt wird.

Berufliche Internetnutzung:
Desktop/Notebook an erster Stelle

 

Wenn es ums Business geht, ist der Desktop/das Notebook ganz klar nach wie vor das Gerät erster Wahl. Leuchtet ja auch ein. Denn ein Smartphone als Arbeitsgerät, das ist keine Freude, es wäre äußerst mühsam … Wer beruflich viel Unterwegs ist, hat natürlich mit dem Smartphone eine tolle mobile „Hilfe“. Mal eben fix emails checken oder „What’s App’en“ ;-), eine dringende Info suchen, ja dann ist das Smartphone eine tolle Sache und wird auch gerne und oft genutzt.

Mein aktuelles Fazit daher: Man sollte die Smartphone-Nutzung im Business-Bereich nicht überbewerten. Bei der rein privaten Nutzung hat das Smartphone sicher einen deutlich höheren Stellenwert. Es kommt also wie immer auch auf die Zielgruppe und deren Nutzungsgewohnheiten an, ob und wann (technische) Anpassungen notwendig sind.

Die beruflichen Nutzungsgewohnheiten des Internet werden übrigens auch durch meine aktuelle Umfrage bestätigt …

Tabelle-Umfrage-Internetnutzung beruflich / © wildpeppermint-design.de

Ist die Zielgruppe eher der Endverbraucher, sollte man die vielen anderen Anzeige-Größen bei der Gestaltung nicht unberücksichtigt lassen, denn sonst sieht eine Website trotz Responsive unter Umständen etwas „komisch“ aus und/oder wird nutzerunfreundlich.

Dazu kommt, dass Google mal wieder seine eigenen „Würste“ brät und nicht mobilfähige Websites bei den Suchergebnissen abstrafen will/wird. Wer wissen möchte, ob seine Website Mobile-Friendly ist, dann das hier testen: www.google.com/webmasters/tools/mobile-friendly > Mehr Infos zum neuen Algorithmus von Google z. B. beim Spiegel. <

Was also tun?

 

Ich sehe es so, wie einige andere UnternehmerInnen, mit denen ich gesprochen habe, die sich auch mit der Thematik befassen: Die beste Lösung, bei der kleinsten Darstellung (Stichwort: Atomares Design > zuerst Elemente, Farben, Schriften, Grundelemente festlegen und testen) beim Layout beginnen. Für den Inhalt gilt im Grundes das Gleiche: Content konzentriert und knapp halten, kurz und knackig vermitteln, was die Dienstleistung, das Produkt ausmacht, auf den Punkt gebracht.

Form follows Function.
Keep it simple.

 

Weitere Infos zum Thema, die noch mehr Einblick und Herangehensweisen zum Thema bieten, gibt es ja reichlich im Netz. Damit eure/ihre Website nicht nur fit für heute, sondern auch für die Zukunft ist.

Tja, und was soll ich sagen, auch ich werde meine Website unter diesen Gesichtspunkten neu betrachten und anpassen (müssen), ein kleiner Relaunch war ohnehin geplant. Manche meiner Kunden, die ihre Website ganz bewusst nicht responsive haben wollten, das weiß ich schon jetzt, werden sich dagegen sträuben und wohl vorerst nichts unternehmen wollen. Schlussendlich muss jeder selbst entscheiden, ob er mit schwimmt, sich den neuen Gegebenheiten anpasst oder nicht, mit allen möglichen Folgen fürs Business.

Wie seht ihr/sie diese Entwicklung? Genervt vom „Eingreifen“ durch Google? Website schon auf dem neuesten Stand?  

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Noch ein paar Gedanken zum Schluss …

Vor noch nicht allzu langer Zeit gab es die Faustregel, eine Website (incl. kleiner Anpassungen) hat eine „Haltbarkeit“ von ca. 4-5 Jahren, dann waren 2-3 Jahre obsolet und jetzt wohl höchstens noch 12 – 18 Monate … Wohin soll das führen? Wird uns die technische Entwicklung irgendwann überholen? Wird es einmal eine Technik geben, die stets alles automatisch an die neuen Gegebenheiten anpasst? Bzw. wie soll/kann man da noch mithalten? Ist ja alles auch ein Kostenfaktor. Wer kann oder wird jedes Jahr in eine neue Website investieren? …

In solchen Momenten wünsche ich mir gelegentlich die analogen Zeiten zurück 😉 Jedoch ist das auch keine Lösung, sich gegen technische Entwicklungen – im Business – zu sträuben. Wer die äußeren, neuen Gegebenheiten ignoriert, das zeigt die Geschichte, wird nicht überleben. So hart es ist, das ist leider die Realität.


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Stay with me: Kampagne gegen die Wegwerfgesellschaft

Vor einer Weile rief mich Henriette Reinhardt an und fragte ob ich Interesse hätte ihr Projekt „Stay With Me“ zu unterstützen. Es sollte ein Logo für die Kampagne kreiert werden. Die Idee dahinter hat mich sofort überzeugt und so hatte ich mein diesjähriges Pro-Bono-Projekt kurz darauf in Arbeit.

logo stay with me, nachhaltigkeit, logeogestaltung, pro-bono-porjekt, wildpeppermint-design.de
Jetzt habe ich Henriette und ihre Mitstreiterin Caroline um einen Gastbeitrag zu ihrem Projekt gebeten und sage an dieser Stelle noch mal danke für die tolle Zusammenarbeit, hat mir viel Spaß gemacht, alles Gute und viel Erfolg für „Stay with me“. Ich werde die Entwicklung natürlich weiterverfolgen und finde es wirklich klasse, dass zwei junge Frauen, sich so für die Umwelt engagieren! – Es würde mich freuen, wenn sich mehr junge Menschen so für eine bessere, lebenswerte(re) Zukunft einsetzten, sich von den beiden zu eigenen Projekten inspirieren lassen. Denn jeder kann etwas tun, jeder kleine Schritt zählt und nützt letzlich uns allen!

Nun aber lasse ich Henriette und Caroline zu Wort kommen: „Stay With Me ist ein von ThinkBig gefördertes Projekt welches gegen die Wegwerfgesellschaft ankämpft.

Wir empfinden viel Empathie für alles Leben auf der Erde und haben verstanden, dass eine Existenz im Einklang mit der Natur, der einzige Schlüssel zum wahren Glück eines jeden ist. Leider haben viele nicht die Möglichkeit diesen Einklang zu verstehen, da sie nie die nötige Inspiration und Aufklärung erhielten. Deshalb möchten wir ihnen diese ermöglichen und eine neue Sichtweise öffnen, diese möchten wir simpel aufbereiten, damit jeder sie versteht. Die Kombination aus Aufklärung, Empathie und Alternativen erschließt sich für uns als einziges Mittel um die Gesellschaft auf den richtigen Weg zu leiten. Es muss gezeigt werden, dass ein bewusstes Konsumverhalten nicht nur bezogen auf die Umwelt und Ozeane wichtig ist, sondern dass es für uns als Individuen wichtig ist, da wir mit der Umwelt verbunden sind.

Deshalb greifen wir das Problem der Mentalität vieler Menschen bezüglich ihres Konsumverhaltens auf. Der unbedachte, alltägliche Verbrauch von den unzähligen Plastikverpackungen verschmutzt die Natur, lässt Tiere einen qualvollen Tod sterben und fügt Menschen gesundheitliche Schäden zu. Wir denken nicht, dass das Problem ist, dass die Gesellschaft sich dafür nicht interessiert, sondern dass sie zu wenig darüber aufgeklärt und mit den Folgen ihres Konsumverhaltens nicht direkt genug konfrontiert wird.

Wir möchten dieses Problem lösen indem wir kreative Aufmerksamkeitskampagnen starten, außerdem Workshops zu dem Thema nachhaltiger Leben anbieten und wir möchten als Alternative zu Plastikflaschen unsere eigene Glasflasche anbieten, da wir die Eindämmung der Verwendung von Plastikflaschen als ersten Meilenstein ansehen und sie gleichzeitig symbolisch für den von uns angestrebten Umbruch stehen soll.

Wir wollen das Konsumverhalten der Menschen verändern und sie hin zu einem Lebensstil führen, der Rücksicht auf die Begrenztheit der Strapazierfähigkeit der Natur nimmt.

Außerdem konzentriert unser gesamtes Projekt sich nicht ausschließlich auf Plastik, sondern strebt einen Wandel der Mentalität der Menschen an, bei uns spielt Psychologie und die Inspiration zu einem neuen Lebensgefühl die größte Rolle.

Um unser Projekt möglichst erfolgreich zu starten war uns klar, dass ein gelungenes Logo die höchste Priorität haben sollte. Deshalb haben wir Heidrun Lutz um Hilfe gebeten, da uns ihre Arbeiten sehr gut gefallen haben. Mit Heidrun zusammenzuarbeiten war eine rundum positive Erfahrung. Sie hat uns wirklich sehr schnell viele Entwürfe geliefert und war sehr geduldig und offen für alle Änderungsvorschläge. Heidrun ist für jede Zusammenarbeit wirklich traumhaft, da sie immer entspannt ist, sehr schnell arbeitet und unkompliziert im Umgang ist. Wir würden sie auf jeden Fall weiterempfehlen.

Nochmal tausend Dank für deine Hilfe und Geduld Heidrun!“

PS: Noch ein Tipp, wer auch eine tolle Idee für eine bessere Umwelt, ein Projekt, hat und nicht das Glück von einer Institution o. ä. gefördert zu werden, ist Crowdfunding eine gute Alternative. Dazu gibt es div. Plattformen, einfach mal im Netz (ich bevorzuge Benefind.de) suchen.

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