WILDPEPPERMINT-DESIGN BLOG

natürlich. kreativ. | Grafik- & WebDesign, Illustrationen, Naturfotos

Wie Lavendelhonig entsteht – Fortsetzung

Ein Kommentar

Vor einiger Zeit hatte Kornelia Sinning ja schon einmal über die interessante und arbeitsintensive Imkerarbeit, der Herstellung des Lavendelhonigs einen Gast-
beitrag geschrieben (hier können Sie ihn noch mal nachlesen). Heute wird Sie Ihnen erzählen, woher eine Biene weiß, dass sie nur Nektar von Lavendelblüten sammeln soll.

Teil I „Wer sagt der Biene, dass sie Lavendelhonig machen soll?“

In der Regel fliegen Bienen viele unterschiedliche Blüten im Umkreis des Bienen-
stocks an, um Nektar und Pollen zu sammeln und in den Bienenstock zu tragen. Aber – eine Honigbiene besucht während eines Ausflugs nur Blüten derselben Pflanzensorte; Honigbienen sind „blütenstet“. Wenn die Pflanzensorte genügend Sammelgut bietet und für die Biene attraktiv genug ist, dann bleibt die Honigbiene auch bei den weiteren Ausflügen dieser Pflanzenart treu.

Neben der Blütenstetigkeit oder auch Artstetigkeit sind Sammelbienen auch „orts-
stet“. Was heißt das? Wenn eine Sammelbiene eine Pflanzensorte mit viel und gutem Nektar ausfindig gemacht hat, dann kehrt sie in den Bienenstock zurück und „erzählt“ den anderen Bienen von diesem guten Nektarort. Wie macht Sie das? Die Honigbiene veranstaltet den so genannten Schwänzeltanz.

Der Schwänzeltanz (Quelle: wikipedia, Auszug aus http://de.wikipedia.org/wiki/Tanzsprache): Die Biene scheint dabei ein kurzes Stück geradeaus zu laufen und kehrt auf einem Bogen zum Ausgangspunkt zurück. Der Schwänzeltanz heißt so, weil die Bienen, während sie die Gerade durchlaufen, ihren Hinterleib rhyth-
misch hin- und herbewegen, also schwänzeln. Die Biene steht während der Schwänzelphase mit den Füßen fest auf dem Untergrund, vorzugsweise den Rändern leerer Wabenzellen.

Der Rücklaufbogen wird abwechselnd nach rechts und links ausgeführt. Der Winkel der Geraden zur Senkrechten entspricht dem Winkel zur Sonne, den die Bienen einhalten müssen, um zur Futterquelle zu kommen. Die Länge der Schwänzelphase bestimmt die Entfernung der Futterquelle. Andere Bienen laufen der tanzenden Biene hinterher, um die Informationen aufzunehmen. Gleichzeitig prägen sie sich den Geruch der gesammelten Nahrung ein, um gezielt zu den richtigen Blüten zu fliegen.

Advertisements

Autor: wildpeppermintdesign

wildpeppermint-design, heidrun lutz // frisch. nachhatlig. fair. // Nachhaltiges GrafikDesign für Print & Web. Naturfotos. Illustrationen. Mein Ziel: Werbung so nachhaltig und umweltfreundlich wie möglich zu gestalten und produzieren zu lassen. Mehr auf meiner Website http://www.wildpeppermint-design.de

Ein Kommentar zu “Wie Lavendelhonig entsteht – Fortsetzung

  1. Liebe Heidrun,

    das ist sehr interessant und informativ. So habe ich mal wieder was dazu gelernt! Danke für den guten Artikel!

    Herzlich Sabina

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s